in der Galerie von Braunbehrens (Rotebühlstraße 87, Foto:  

Es gibt kaum einen Werkstoff, mit dem Christa Winter nicht künstlerisch experimentiert hätte. Am Donnerstag, 19. Juli, eröffnet die Stuttgarter Galerie von Braunbehrens um 19 Uhr eine umfassende Schau.

Stuttgart - Etwas versteckt im jetzt in der Galerie von Braunbehrens präsentierten weiten Panorama der Werkgruppen Christa Winters seit der Jahrtausendwende, aber in ihrer Qualität doch leicht zu finden, hat die kleinformatige Collage „Nary“ alles, was das Schaffen der Stuttgarterin ausmacht: die Lust an Technik, an neuen Materialien und am Experiment, die Lust an der Verbindung unterschiedlicher Positionen und die eigene Positionierung durch Präzision.

Eröffnung am 19. Juli um 19 Uhr

Am Donnerstag, 19. Juli, um 19 Uhr wird die Schau bei Braunbehrens eröffnet.

Zwischen Gefährdung und Leichtigkeit

„Nary“ stammt von 1999 – und schon dies legt die Stringenz nahe, die Winter bis hin zu den jüngsten ­Materialskulpturen führt. Kunststoffstrohhalme und Federn wachsen sich zu Gebilden zwischen Gefährdung und Leichtigkeit aus.

Gewinnender Dialog mit dem Federleichten

Fragezeichen gleich antworten die neuen Skulpturen in allen drei der für Stuttgarter Verhältnisse so immensen und zugleich nachdrücklichen Galerieräume folgerichtig in sich geschlossenen Werkreihen. Ob die samtene „floating colour“-Wand oder die zu einer temporeichen Gruppe versammelten Experimente mit Ölfarbe auf geschnittenem Metall – sie alle gewinnen im Dialog mit dem nicht nur scheinbar Federleichten.

Zuletzt jedoch kommt man nicht von ungefähr auf die durch ein Silberfolienquadrat gefasste Collage „Nary“ zurück. Als gewinnender Blick in Christa Winters Werkstatt.

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