Ein Polizist wollte einen Motorradfahrer mit der Kelle zum Anhalten auffordern (Symbolbild). Foto: Phillip Weingand / STZN

Ein Motorradfahrer fährt mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Polizeikontrolle. Als die Beamten ihn kontrollieren wollen, beschleunigt er und fährt weiter. Ein Polizist kann gerade noch zur Seite springen.

Gärtringen - Ein Motorradfahrer hat am Dienstag bei einer Polizeikontrolle beschleunigt statt anzuhalten, sodass ein Polizist zur Seite springen musste. Der Motorradfahrer fuhr anschließend davon.

Mehrere Beamte hatten nach Angaben der Polizei am Dienstag bei Gärtringen-Rohrau (Kreis Böblingen), wo eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde erlaubt ist, eine Kontrollstelle eingerichtet. Gegen 16.35 Uhr wollten sie einen Motorradfahrer kontrollieren, der mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Ein Polizist signalisierte dem Unbekannten am Straßenrand, dass er seine Geschwindigkeit reduzieren soll, während ein zweiter Beamter versuchte, ihn mit einer Kelle auf die Kontrollstelle aufmerksam zu machen und ihn zum Anhalten zu bringen.

Doch der Unbekannte zog seine Maschine zur Mitte der Fahrbahn und beschleunigte. Wegen des Gegenverkehrs konnte er dem Beamten mit der Kelle nicht weiter ausweichen, sodass der Polizist schließlich zur Seite springen musste. Der Motorradfahrer machte sich in Richtung Rohrau davon. Er ist etwa 1,80 Meter groß und hat einen kräftigen Körperbau. Er war mit einem weißen Muskelshirt und einer kurzen Hose bekleidet. Der Mann trug einen schwarzen Helm, sein Motorrad war weiß. Das Polizeirevier Herrenberg ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht nach Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 070 32/2 70 80 melden können.

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