Andrej Kramaric im Kopfballduell. Foto: AP

Andrej Kramaric spielt offenbar mit dem Gedanken, den TSG Hoffenheim zu verlassen. Nach dem Sieg gegen Russland im WM-Viertelfinale ließ er die Frage nach seinem Verbleib bei dem Bundesligisten jedenfalls offen.

Sotschi - Kroatiens Stürmer Andrej Kramaric hat trotz eines laufenden Vertrages seine Zukunft bei 1899 Hoffenheim offen gelassen. „Wir werden sehen“, sagte der Stürmer nach dem 4:3-Sieg im Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale gegen Russland mit einem Augenzwinkern auf die Frage, ob er nächste Saison noch beim Bundesligisten aus dem Kraichgau spielen werde. Sein Kontrakt bei der TSG läuft bis zum 30. Juni 2020.

Kramaric hatte am Samstagabend in Sotschi die 1:0-Führung für seine Mannschaft erzielt. Es war sein erstes Turniertor bei seinem vierten Einsatz, allerdings hatte er auch im Elfmeterschießen im Achtelfinale gegen Dänemark getroffen. Der 27-Jährige hat seinen Marktwert bei der Weltmeisterschaft weiter gesteigert, nachdem er zuvor schon bei den Hoffenheimern eine starke Rückrunde gespielt hatte und ihm insgesamt 13 Saisontore gelungen waren.

Kramaric war 2016 aus der Premier-League gekommen

Kramaric war im Januar 2016 vom Premier-League-Club Leicester City zur TSG gekommen - erst als Leihgabe, später verpflichtete ihn der Bundesligist für elf Millionen Euro Ablöse. Seinen Marktwert hat der WM-Stürmer längst mehr als verdoppelt.

Mit den Kroaten trifft Kramaric, der gegen Russland an der Seite von Eintracht Frankfurts Angreifer Ante Rebic spielte, nun am Mittwoch im Halbfinale ausgerechnet auf England, wo er einst ein Jahr lebte. „Das wird ein ganz hartes Spiel“, sagte der Angreifer. „England war von Anfang an einer meiner WM-Favoriten.“

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