Martina Voss-Tecklenburg ist mit ihrer Elf im Viertelfinale ausgeschieden. Foto: AFP/Loic Venance

Die DFB-Frauen sind nach ihrer Niederlage aus Rennes abgereist. Die Trainerinnen-Frage stellt sich für die DFB-Spitze nicht.

Rennes - Ungeachtet des Viertelfinal-Ausscheidens der deutschen Fußball-Frauen bei der Weltmeisterschaft in Frankreich bleibt Martina Voss-Tecklenburg Bundestrainerin. „Die Frage erübrigt sich, weil wir uns wirklich extrem bemüht haben, Martina Voss-Tecklenburg als Trainerin zu gewinnen. Das war ein hartes Stück Arbeit. Wo keine Probleme sind, muss ich mir auch keine machen“, sagte DFB-Interimspräsident Rainer Koch der „Bild am Sonntag“.

Ähnlich äußerte sich DFB-Direktor Oliver Bierhoff: „Martina Voss-Tecklenburg hat in der kurzen Zeit schon sehr viel bewegt, wir haben viele tolle Ansätze gesehen, die Erneuerung schreitet voran. Dafür können wir uns bei Martina und ihrem Trainerteam nur bedanken und sie ermuntern, diesen Weg konsequent fortzusetzen.“

Stimmung bei der Abreise gedrückt

Am Sonntag reiste das Team aus dem WM-Quartier im noblen Golf-Hotel „Domaine de Cicé-Blossac“ in Bruz ab. Die Stimmung war einen Tag nach dem 1:2 gegen Schweden, wodurch auch die Olympia-Teilnahme verpasst wurde, entsprechend gedrückt. „Es war eine kurze und eine lange Nacht, weil man nicht gut einschläft. Und dann geht die Nacht nicht rum“, sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. „Die Enttäuschung wird noch ein paar Tage anhalten, und jeder muss das jetzt erstmal verarbeiten.“

Während Spielmacherin Dzsenifer Marozsan, die bei Olympique Lyon spielt, ein Taxi nahm, bestieg der Rest des DFB-Trosses den Bus, der pünktlich um 9.30 abfuhr. Zunächst ging es zum Bahnhof nach Rennes zur Weiterfahrt mit dem Zug nach Paris. Von da aus nahmen die Spielerinnen unterschiedliche Flüge in alle Richtungen nach Hause.

Koch fand zum Abschied tröstende Worte. „Kopf hoch an unsere Mannschaft! Sie hat eine tolle WM gespielt. Es war nicht unser Tag, aber es werden auch wieder andere Tage kommen“, sagte Koch.

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