Nur Stefano Nicolazzo (rechts) traf in dieser Saison in der Liga für den SVK. Foto: Peter Mann

Die Landesligakicker des SVK empfangen die SG Sindringen/Ernsbach.

Kornwestheim - Die Bilanz aus den ersten drei Pflichtspielen der Landesliga-Fußballer des SV Kornwestheim klingt wenig ermutigend. 1:6 gegen die Spvgg Satteldorf, 1:4 gegen den FV Löchgau, 0:2 gegen den SV Kaisersbach. SVK-Trainer Sascha Becker sieht trotz der mageren Ausbeute eine gute Entwicklung. „Nach der Partie in Satteldorf war meine Laune richtig schlecht, nach Löchgau war sie schon besser und nach der Partie in Kaisersbach war es noch ein Stückchen besser“, sagt Becker. Und wenn es nach dem 36-Jährigen geht, dürfte sein Gemütszustand am Mittwochabend einen noch größeren Ausschlag nach oben machen – nämlich dann, wenn sein Team den ersten Saisonsieg im Heimspiel gegen die SG Sindringen/Ernsbach einfahren würden. Anpfiff der Landesliga-Partie ist um 18.30 Uhr auf dem Kunstrasen Bogenstraße.

„In der vergangenen Saison haben wir gegen Sindringen unseren ersten Sieg am sechsten Spieltag erreicht“, sagt Sascha Becker, „jetzt können wir diesen gegen den gleichen Gegner schon am dritten Spieltag holen.“ Doch nicht nur die Konstellation der Partie macht dem SVK-Coach Mut, sondern auch die Leistungskurve seiner Mannschaft. Trotz der Auswärtspleite beim SV Kaisersbach habe der SV Kornwestheim bis auf die Anfangsphase, in der beide Gegentreffer fielen, eine sehr gute Leistung abgeliefert. „Wir haben es nur verpasst, unsere Chancen auch in Tore umzumünzen“, blickt Becker zurück.

Martini Lombaya verlässt den SVK

Das mit dem Torschießen soll nun gegen die Gäste aus Sindringen gelingen – wie in der Vorsaison beim 3:0-Heimsieg. Timo Plitzner und Marco Reichert trafen in dem Duell vor rund einem Jahr für die Kornwestheimer und hätten gegen einen erneuten Torjubel sicherlich nichts einzuwenden. Ohne Treffer wird am Mittwoch Dominik Janzer bleiben, der im vergangenen September der dritte SVK-Torschütze war. Der Angreifer weilt bis Ende der Woche im Urlaub. Hoffnung besteht dagegen bei einem anderen Offensivspieler: Berkan Yürükoglu fiel in Kaisersbach wegen einer Handverletzung aus und könnte wieder im Kader stehen. Keine Option mehr für Tore wird Martini Lombaya sein. Der Flügelspieler gehört ab sofort nicht mehr zum Aufgebot des SVK. „Er war aktuell kein Kandidat für die Startelf“, erklärt Sascha Becker. Das Angebot, sich in der zweiten Mannschaft Spielpraxis zu holen und wieder für die Erste zu empfehlen, habe Lombaya ausgeschlagen. „Deshalb haben wir uns auf eine Trennung verständigt“, sagt Sascha Becker.