Der Verbandsliga-Absteiger aus Heimerdingen tritt beim VfL Pfullingen an, der ebenfalls den Ligaverbleib verpasst hat. Ein müder Sommerkick? Ein Ziel hat sich der TSV aber gesetzt.
Ein Stück weit ist die Luft raus beim TSV Heimerdingen. Der Aufsteiger ist in der Fußball-Verbandsliga vorzeitig wieder in den Fahrstuhl in die Landesliga gedrängt worden, die beiden letzten Spieltage sind für das Ergebnis der Saison recht unbedeutend.
Dennoch sagt Trainer Daniel Riffert vor der Partie beim ebenfalls bereits abgestiegenen VfL Pfullingen an diesem Samstag (15.30 Uhr): „Wir machen keine Kaffeefahrt dorthin, wir wollen das Spiel gewinnen.“ Gleichzeitig räumt der Coach aber ein, dass „das Engagement in der Mannschaft nicht mehr ganz so hoch“ sei wie zu der Zeit, als der Ligaverbleib noch möglich war. Irgendwie verständlich.
Es geht für die Kicker des TSV Heimerdingen darum, sich anständig aus der Liga zu verabschieden – darauf legt Riffert auf der Zielgeraden der Saison wert. Auch im Training wird gearbeitet und nicht nur rumgekickt wie bei Jugendlichen auf dem Bolzplatz. Offenbar zieht die Mannschaft in den Einheiten gut mit, wobei der Spaß mit dem Ball etwas mehr im Vordergrund steht als noch vor sechs Wochen. Denn ein Ziel wollen die Heimerdinger doch noch gerne erreichen: einen Sieg in der Rückrunde feiern.
„Ich werde die Aufstellung nicht würfeln“, verspricht Riffert, „wir wollen das maximal Mögliche aus den beiden Spielen in Pfullingen und gegen den TSV Berg rausholen.“ In seinen Überlegungen für die Startelf kann der 37-Jährige wieder Rudolf Buxmann und Marius Riedmiller einbeziehen, die zuletzt verhindert waren, was mehr Breite in der Offensive mit sich bringt. Für Kapitän Sebastian Bortel ist die Saison aber bereits beendet. Der 37 Jahre alte Routinier will kein Risiko mehr eingehen und seine Oberschenkelverletzung vollkommen auskurieren.