Jens Strohm musste mit schwerer Bänder- und Kapselverletzung in die Rems-Murr-Klinik Schorndorf. Foto: Privat / Cüneyt Karacuha

Für Jens Strohm war die Begegnung am Dienstagabend schon nach drei Minuten vorbei. Und nicht nur diese Begegnung; der 28-jährige Mittelfeldakteur des SV Fellbach kann in den nächsten zwei Monaten wohl nicht mehr Fußball spielen

Schorndorf/Fellbach - Für Jens Strohm war die Begegnung am Dienstagabend schon nach drei Minuten vorbei. Und nicht nur diese Begegnung; der 28-jährige Mittelfeldakteur des SV Fellbach kann in den nächsten zwei Monaten wohl nicht mehr Fußball spielen. Ahmed Nasser hatte ihn früh in dieser Partie mit gestrecktem Bein getroffen; Jens Strohm musste mit schwerer Bänder- und Kapselverletzung in die Rems-Murr-Klinik Schorndorf. „Meine Jungs haben nicht damit gerechnet, dass sie auch dann noch eine reingetreten bekommen, wenn sie schon am Gegner vorbei sind“, sagte der Fellbacher Cheftrainer Giuseppe Greco nach dem Freundschaftsspiel bei der SG Schorndorf, das ganz offenbar kein Freundschaftsspiel war.

Für die Verbandsliga-Aufsteiger war der Auftritt beim Bezirksliga-Fünften der vergangenen Saison der letzte vor der ersten württembergischen Pokalrunde, die sie am Samstag, Beginn ist um 17 Uhr, zum SV Neresheim führt. Das Testspiel endete mit einem 2:2-Unentschieden, Konstantinos Petridis (8.) und Sokol Kacani (74.) trafen für die SG Schorndorf, Jamie Miller (43., 53.) erzielte die Fellbacher Tore. Doch für Giuseppe Greco war dieses Testspiel eines ohne sportlichen Stellenwert. Den Trainer forderte vielmehr an der Seite von Anja Kuhnle, der Physiotherapeutin des Teams, die Erstversorgung der verletzten Spieler. Der junge Zugang Eldin Sadikovic, 19, musste ebenfalls – mit einer Platzwunde am Kopf – ins Krankenhaus vor Ort. Auch bei Ibrahim Njie und Oguz Dogan hat dieses Spiel Spuren hinterlassen. „Als ich nach Hause gekommen bin, war ich bedient“, sagte Giuseppe Greco am Donnerstag. Bedient wie mehr noch auch der Langzeitpatient Jens Strohm.

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