Robin Binder trifft für den SV Fellbach zweimal gegen seinen neuen Verein. Foto: Patricia Sigerist

Die Fellbacher setzen sich in der Landesliga deutlich gegen den SV Breuningsweiler durch, der bereits als Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga feststeht.

Fellbach - Den Verantwortlichen des SV Breuningsweiler werden zwei der Gegentore vielleicht sogar ein bisschen gefallen haben. Die Gegentore erzielte ein gewisser Robin Binder (27., 51.), der in der nächsten Saison nicht mehr für den SV Fellbach, sondern eine Etage höher für den Landesliga-Meister angreifen wird. Weil die Fußballer des SV Breuningsweiler Titel und Aufstieg in die Verbandsliga schon vorzeitig besiegelt hatten, waren die Gegentore im Gesamten, auch jene, die Nikola Jelic (9., 78.) und Oguz Dogan (40.) verantworteten, nicht weiter von Belang für den enteilten Tabellenführer. Für den SV Fellbach bedeutete der verblüffend überlegene 5:0-Erfolg am Samstag bereits den neunten Heimsieg in dieser Saison. Und jetzt kann der Gastgeber ohne jede Einschränkung für die nächste Landesliga-Runde planen: Nach dem vorletzten Spieltag ist der Tabellensechste tatsächlich weit genug weg von den gefährdeten Plätzen.

Manuel Schmid feiert zum Abschied seine Saisonpremiere

Als die Begegnung mit dem SV Breuingsweiler entschieden war, lief Giuseppe Catizone vor den 150 Zuschauern auf den Rasen (72.). Noch etwas später, bei einer 5:0-Führung des SV Fellbach, kam gar Manuel Schmid (82.). Abschiedsvorstellungen im Max-Graser-Stadion: Der ehemalige Profi Giuseppe Catizone, 40, beendet nach dem letzten Ligaspiel am nächsten Samstag um 16 Uhr beim TSV Pfedelbach seine Laufbahn als Spieler und übernimmt beim FSV Waiblingen das Traineramt. Für Manuel Schmid, 28, war es die Saisonpremiere. Der ehemalige Kapitän, in den vergangenen zwei Jahren von schweren Knieverletzungen geplagt, hat seinen Lebensmittelpunkt des Studiums wegen nach Kaiserslautern verlegt. Am Samstag durfte sich der Abwehrstratege nach langer Zwangspause noch für ein paar Minuten in der Offensive versuchen.

Ein Tor blieb ihm zum Abschluss im gegnerischen Stafraum verwehrt, aber seine Fellbacher Teamgefährten hatten ja schon in üppiger Weise vorgelegt. „Unsere Jungs haben sich noch einmal super präsentiert“, sagte der ebenfalls scheidende Trainer Marco Fischer: „Wir sind richtig gut ins Spiel gekommen und haben dann auch früh die Treffer erzielt.“ Der erste gelang Nikola Jelic und der zweite nach nicht einmal einer halben Stunde jenem Robin Binder, der nach der Sommerpause für den diesmal wenig meisterlichen Meister antreten wird. Den Verantwortlichen des SV Breuningsweiler werden seine Tore von August an gewiss noch sehr viel besser gefallen. SV Fellbach: Gutsche – Miller, Doser, Plaste (65. Ackermann), Saltarelli, Sönmez (72. Catizone), Strohm, Mutic (82. Schmid), Binder, Jelic, Dogan.

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