Die A-Junioren-Fußballer des SV Fellbach haben in den ersten elf Spielen in der Verbandsstaffel schon 19 Punkte gesammelt.
Wenn Leon Ziegler vor der Saison gesagt bekommen hätte, dass die von ihm trainierten A-Junioren-Fußballer des SV Fellbach in der Verbandsstaffel nach elf Spielen mit 19 Punkten in die Winterpause gehen, dann hätte er das vermutlich nicht unbedingt geglaubt. Denn in der vergangenen Spielzeit haben die Fellbacher Nachwuchskicker lange um den Klassenverbleib gebangt und am Ende mit 29 Punkten und fünf Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang den zehnten Platz belegt.
Ein guter Mix aus Spielern des älteren und jüngeren Jahrgangs
Dass es in dieser Runde für die Kicker der Jahrgänge 2007 und 2008 bislang so gut läuft (Ziegler: „Besser als gedacht“), ist vor allem dem Teamspirit zu verdanken. „Den haben wir uns gemeinsam erarbeitet“, sagt der 24-jährige Coach, der das Nachwuchsteam zu Saisonbeginn übernommen hat, nachdem er in der vergangenen Runde noch für die B-Junioren verantwortlich zeichnete. Aber auch der große Kader mit 21 Feldspielern und drei Torhütern, von denen Panagiotis Kalaitzidis aktuell die Nummer eins ist, ist freilich von Vorteil. Zumal: „Wir haben einen guten Mix aus Spielern des älteren und jüngeren Jahrgangs“, sagt Ziegler, der von Semi Ghirme als Co-Trainer unterstützt wird. Und dann ist da ja auch noch Matthias Bühler, der zu Saisonbeginn für die erste Mannschaft in der Verbandsliga verpflichtete Athletik-Trainer, der auch die A-Junioren fit macht. „Damit haben wir einen absoluten Wettbewerbsvorteil“, sagt Ziegler, der in Sachen Kondition und Fitness dank des zusätzlichen Trainings einen Riesenschub bei seinen Kickern ausgemacht hat. Dass der gute Saisonstart mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen das Selbstvertrauen in die eigene Leistung gestärkt hat, hat obendrein zum bislang guten Abschneiden beigetragen.
Drei Spieler haben schon Verbandsliga-Luft geschnuppert
Der Klassenverbleib, der vor der Saison als Ziel ausgegeben wurde, war indes nicht das einzige Ziel, das das Trainerteam verfolgt. Es will vor allem auch die älteren Akteure auf den Sprung in den Aktivenbereich bestmöglich vorbereiten. Bei drei Spielern ist das schon gut gelungen. So durften der Stürmer Atabeg Roman Saleh sowie die beiden Innenverteidiger Luca Pritzkow und Niklas Loraing in dieser Saison schon einmal ein wenig Verbandsligaluft schnuppern.
Der Aufstiegszug ist wohl schon abgefahren
Letztgenannter hat am vergangenen Sonntag auch den 1:0-Siegtreffer im Spiel beim FV Löchgau erzielt und damit die kleine Negativserie von zuvor drei Niederlagen hintereinander beendet. Der Erfolg war aber auch deshalb wichtig, weil die Fellbacher dadurch den Rückstand auf den zweiten Platz auf drei Punkte minimiert haben und sich Luft nach hinten verschafft haben. Denn noch liegen die Mannschaften recht eng beieinander. Mit zwei Ausnahmen: der VfB Friedrichshafen ist mit nur einem Punkt abgeschlagener Letzter, der SSV Reutlingen II mit deutlichem Abstand Erster. Deshalb dürfte der Zug in Richtung Oberliga-Aufstieg für die Verfolger auch schon abgefahren sein. Mit 32 Punkten hat der SSV II aktuell zehn Zähler Vorsprung auf das Team des 1. FC Normannia Gmünd, das seit dieser Saison von Ralf Haluk trainiert wird, der einst auch die Fußballer des TV Stetten in der Kreisliga A angeleitet hat.
Am 21. Februar geht es mit einem Nachholspiel weiter
Bis Mitte Januar haben die A-Junioren des SV Fellbach jetzt erst einmal trainingsfrei, ehe die Vorbereitung auf die zweite Saisonphase beginnt. Das erste Spiel 2026 ist für Samstag, 21. Februar, anberaumt. Um 11 Uhr wird das Nachholspiel beim FSV 08 Bietigheim-Bissingen angepfiffen. Das Saisonfinale steigt dann am 28. Juni mit der Auswärtsbegegnung beim Holzschwanger SV. Bis dahin will der Fellbacher Verbund aber freilich längst den Klassenverbleib in trockenen Tüchern haben.