SVK-Coach Roberto Raimondo will eine ähnliche Mentalität bei seinen Kickern sehen, wie es sie beim deutschen Rekordmeister aus München sieht.
Roberto Raimondo hat sich vor dem Bezirksliga-Duell mit dem Tabellendritten TSV Heimsheim (Sonntag, 14.30 Uhr) ein ganz großes Vorbild ausgesucht: den FC Bayern München. „Auch wenn ich sie nicht mag: So wie die das ganze Spiel kämpfen, auch in der 85. Minute, davor muss man den Hut ziehen und neidlos anerkennen. Wir müssen versuchen, an so eine Art heranzukommen“, sagt der Coach des SV Kornwestheim.
Er will nicht darum herumreden, dass bei den vergangenen beiden Spielen nicht nur das Ergebnis enttäuschte, sondern auch der spielerische Auftritt seiner Elf. „Wir müssen uns wieder auf die Basics konzentrieren: Einsatz und Willen“, fordert der Coach. Diese Tugenden solle sein Team nicht nur gegen den Tabellendritten auf den Platz bringen. „Wir haben die letzten Spiele vielleicht auf die leichte Schulter genommen. Wenn wir irgendwann mal ganz oben angreifen wollen, dann müssen wir aber immer die richtige Einstellung zeigen“, sagt Raimondo.
Heimsheim werden die Kornwestheimer sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die bisherigen Leistungen des Aufsteigers haben die ganze Liga beeindruckt. „Sie stehen nicht ohne Grund da oben“, vermutet Raimondo. Mit den beiden Brüdern Lino und Tim Widmaier verfügen die Heimsheimer über zwei herausragende Fußballer.
Was die Personallage der Kornwestheimer betrifft, gibt es nur wenig Neues zu vermelden. Die drei Leistungsträger Marco Reichert, Sandro Freitas und Danny Schima fehlen weiterhin. Immerhin kehrt mit Paul Beck eine Alternative aus dem Urlaub zurück.