Ein Foto von Zuschauern während eines Heimspiels des VfB Stuttgart. Foto: Pressefoto Baumann

Wie eine aktuelle Umfrage ergibt, ist eine Mehrheit der Erst- und Zweitliga-Fußballvereine für die Einführung einer gemeinsamen Ticketbörse. Zweifel gibt's aber auch.

Wie eine aktuelle Umfrage ergibt, ist eine Mehrheit der Erst- und Zweitliga-Fußballvereine für die Einführung einer gemeinsamen Ticketbörse. Zweifel gibt's aber auch.

Frankfurt/Main - Eine Mehrheit der Bundesliga-Vereine ist für die Einführung einer gemeinsamen Ticketbörse zur Bekämpfung der Preistreiberei auf dem Schwarz- und Zweitmarkt. Das ist das Ergebnis einer dpa-Umfrage unter den Clubs. „Dies kann nur im Sinne aller Fans und damit auch der Clubs sein“, sagte der Geschäftsführer von Borussia Mönchengladbach, Stephan Schippers.

Vor dem ersten Treffen einer Projektgruppe am Freitag in Frankfurt/Main gibt es allerdings auch Zweifel, ob die Vereine sich in dieser Frage tatsächlich auf eine gemeinsame Linie einigen können. „Es gibt im Lizenzfußball 36 Vereine bzw. Kapitalgesellschaften mit zum Teil heterogenen Voraus- und Zielsetzungen“, meinte Frank Briel von 1899 Hoffenheim.

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