Gemeinsam aus dem Tabellenkeller: Die Spieler des TSV Heimerdingen müssen sich zusammenraufen, um der Abstiegsgefahr zu entgehen. Foto: Baumann/Alexander Keppler

Der TSV Heimerdingen erwartet am Samstag in der Fußball-Landesliga die Spvgg Satteldorf – bei beiden Teams ist die Inkonstanz die einzige Konstante. Ein Sieg ist Pflicht.

Es war ein weiterer Rückschlag in der an Negativerlebnissen nicht armen Hinrunde für den TSV Heimerdingen, der sich schwer tut, Konstanz in seine Leistungen zu bringen. 70 Minuten lang hielten die Grün-Weißen im Derby beim SV Leonberg/Eltingen ein 0:0 und waren auf Kurs Punktgewinn, als Sandro Seeber etwas glücklich den SV in Führung brachte.

 

„Das war pures Glück, dass er noch einmal in Ballbesitz gekommen ist“, haderte TSV-Schlussmann Lukas Emmrich. Allerdings machte den Heimerdingern auch in dieser Partie zu schaffen, dass es in der Offensive derzeit an Durchschlagskraft fehlt.

Mit einem Sieg geht es an Satteldorf vorbei

Der Druck auf die Grün-Weißen hat sich erhöht, die auf den Relegationsplatz abgerutscht sind. Denn in der Spvgg Satteldorf kommt am Samstag (14.30 Uhr) ein Gegner auf das Sportgelände an der Weissacher Straße, der nur zwei Zähler mehr als der TSV auf dem Konto hat – und den das Team von Trainer Markus Koch mit einem Sieg überholen könnte. Mit einer weiteren Niederlage hingegen würde der Anschluss an das Tabellenmittelfeld abreißen.

Der TSV tut sich schwer: die Heimerdinger Gabriel Fota, Dennis de Sousa Lourenco und Salvatore Pellegrino (v.li.) gegen Enrico Ebel vom SSV Schwäbisch Hall. Foto: Baumann/Alexander Keppler

Die Spvgg Satteldorf und der TSV Heimerdingen haben eine lästige Gemeinsamkeit: die fehlende Konstanz. Ebenso wie die Grün-Weißen haben die Satteldorfer eine größere personelle Fluktuation zu verkraften. Trainer Antonio Fernandez-Martinez gelang es bisher nicht, Stabilität ins Spiel zu bekommen. Starken Leistungen wie dem 3:1-Sieg beim TSV Crailsheim und dem 2:2 bei Primus FV Löchgau stehen Aussetzer wie bei den 1:2-Niederlagen gegen die Kellerkinder SV Kaisersbach und SGM Krumme Ebene am Neckar gegenüber. Zuletzt gab es nach einem 3:0 in Schorndorf ein 0:3 zu Hause gegen Neckarsulm. Aufpassen muss die TSV-Defensive auf Baris Yerlikaya, der mit neun Treffern auf Rang vier der Torjägerliste liegt.