Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen trifft bei der TSG Öhringen auf einen Gegner, der mit vielen Routiniers gespickt ist, die schon höherklassig gekickt haben.
Es ist ein knackiges Auftaktprogramm, das Absteiger TSV Heimerdingen zu bestreiten hat. Nach den Partien gegen den Aufstiegsmitfavoriten FV Löchgau (2:2) und dem 2:0 über den TV Oeffingen, der im Verbandspokal den SV Leonberg/Eltingen und die SKV Rutesheim eliminiert hatte, treten die Grün-Weißen an diesem Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG Öhringen an. „Eine schwierigere Aufgabe gibt es derzeit kaum“, stellt sich TSV-Trainer Markus Koch auf eine große Herausforderung beim Zweiten ein.
Das Team aus dem Hohenlohekreis ist alles andere als ein normaler Aufsteiger. Denn bei der TSG Öhringen stehen Akteure mit viel Erfahrung im Kader. Insbesondere in der Offensive verfügt das Team über viel Routine. Der 34-jährige Volkan Demir, lange Zeit Torjäger bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall, bringt Oberligaerfahrung vom FSV Hollenbach und den Sportfreunden Neckarsulm mit. Sebahattin Öztürk hat beim SV Waldhof Mannheim Regionalliga gespielt, Oberliga beim SGV Freiberg und in Neckarsulm.
Dritter Routinier im Team ist Mert Sipahi, einst bei Schwäbisch Hall und Ilshofen in der Verbandsliga am Ball. Seine Fähigkeiten bringt er zudem in der Futsal-Bundesliga (TSV Weilimdorf, Fortuna Düsseldorf) ein. „Das sind Namen, die ich als Trainer schon vor zwölf Jahren gekannt habe. Und sie geben im Team immer noch den Ton an“, sagt Koch, der mit den vier Punkten des TSV aus den ersten zwei Spielen vollauf zufrieden ist.
Der Coach kann immerhin fast auf den kompletten Kader zurückgreifen, sämtliche Akteure haben ihre Urlaube beendet. Fehlen wird nur der Langzeitverletzte Martin Kuchtanin. Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Furkan Yildiz, der nach einer Erkrankung noch nicht ganz fit ist.