Schwerstarbeit im Mittelfeld: Der Rutesheimer Maxim Russ muss sich gegen drei Heilbronner behaupten. Foto: Andreas Gorr

Die SKV Rutesheim hat in der Fußball-Landesliga beim 2:1-Erfolg über den VfR Heilbronn eindruckvoll belegt, dass sich der Absteiger nicht bloß irgendwie durch die Saison schippern möchte.

War’s die Meisterschaft? Oder ein Pokalsieg? Nach dem Schlusspfiff jubeln und tanzen die Spieler der SKV Rutesheim ausgelassen über den Kunstrasen im Sportpark Bühl, einige Akteure des Gegners VfR Heilbronn sind kurz zuvor auf den Rasen gesunken und lassen ihrer tiefen Enttäuschung Lauf. SKV-Trainer Christopher Baake strahlt wie ein Honigkuchenpferd und gibt zu: „Das ging ganz schön an die Nerven – alle Achtung, dass die Mannschaft diese Partie nach Hause gebracht hat.“ Der 2:1(2:1)-Erfolg der Rutesheimer hat die Produktion der Glückshormone aller SKV-Freunde auf dem Sportplatz gehörig angekurbelt – jedoch gab es als Lohn weder einen schmucken Meisterwimpel oder einen glänzenden Pokal, sondern lediglich drei Punkte fürs Konto.