Die Entscheidung des Schiedsrichtergespanns ist ein Knackpunkt des Spiels und bringt Bernhausen auf die Siegerstraße. Der Landesligist ist wieder im Meisterschaftsrennen.
Der TSV Bernhausen ist näher an die Tabellenspitze der Fußball-Landesliga herangerückt. Mit dem 3:1-Sieg gegen den TSV Bad Boll hat der Tabellenvierte jetzt fünf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter TSV Köngen. „Wir wollen nun dranbleiben“, sagt der Coach Roko Agatic.
Die Seinen kamen schwer in die Partie und fingen sich ein frühes Gegentor. Die Bernhauser Verteidigung unterschätzte einen langen Ball und Gäste-Spielführer Baris Ates traf zum 1:0. „Es ist bitter, wenn man so früh einem Rückstand hinterherlaufen muss, aber wir haben es gut gemacht“, sagt Agatic. Filip Jordacevic erzielte noch vor der Pause den verdienten Ausgleich. „Wir waren die bessere Mannschaft“, berichtet Agatic.
Folgerichtig gingen die Gastgeber dann auch in Führung. Ivan Matanovic profitierte von einem Fehler der Defensive. Knackpunkt: Zuvor hatte der TSV Bad Boll durch Yannick Ruther die vermeintliche erneute Führung erzielt, das Tor wurde jedoch wegen einer möglichen Abseitsstellung nicht gegeben. „Eine ganz bittere Pille. Die Schiedsrichter haben das Spiel dadurch zu unseren Ungunsten entschieden“, sagt der Trainer des TSV Bad Boll, Pascal Römpfer. Zehn Minuten vor Schluss setzte der eingewechselte Mikail Gümüssu nach Vorarbeit von Matanovic den Schlusspunkt.
Jetzt blickt der TSV Bernhausen schon auf die nächste Partie. Am kommenden Freitagabend empfangen die „Veilchen“ den TSV Plattenhardt zum Derby. „Wir freuen uns sehr auf das Spiel“, sagt Agatic.
Bernhausens „Spieler des Spiels“
Ivan Matanovic. Der Kapitän ackerte viel für die Mannschaft und war immer zur Stelle. Steuerte zudem ein Tor und Assist bei.
TSV Benhausen: Gavric – Vidic, Lujic, Sterian (76. Vlasic), Meinlschmidt – Milos – Jordacevic (59. Gümüssu), Tomic (90. +1 Stegl) – Kranz (59. Henneh), Matanovic, Walz (68. Böhmer).
TSV Bad Boll: Greschner – Suddoth, Caloskan, Gut, Mändle – Seltenreich (79. Falzone), Malerba, Strodel (66. Ascherl) – Ruther – Ates, Römpfer (88. Caliandro)