Im Vergleich zur Vorwoche standen beim MTV Stuttgart gegen den VfL Sindelfingen fünf neue Spieler auf dem Feld. Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen zeigt der Fußball-Landesligisten ein Gesicht das dem Coach gefällt.
Reaktion gezeigt, Spiel gewonnen: Der MTV Stuttgart zeigte in der Fußball-Landesliga gegen den VfL Sindelfingen im Vergleich zum 2:2 gegen den FV Neuhausen ein anderes Gesicht auf dem Platz und ging mit dem 2:0 als verdienter Sieger aus dem Floschenstadion. „Es war ein guter Auftritt von der Mannschaft. Sehr willig, sehr griffig – so wie ich sie sehen möchte“, sagt der Trainer Björn Lorer.
Nach dem Unentschieden zuvor hatte er noch gefrustet über den Auftritt seines Teams gewütet und Konsequenzen angekündigt. Insgesamt fünf Änderungen nahm der Trainer gegen Sindelfingen denn auch vor. Daniel Mägerle, Denzel Debrah und Daniel Henschke standen ebenso in der Startaufstellung wie zuvor die rot gesperrten Till Flach und Philipp Weippert. Stephan Wiese, Egzon Sufaj, Dominik Hug und Vanja Lukic nahmen dagegen auf der Bank Platz, Din Redzic fehlte im Kader.
In der ersten Hälfte offenbarte der neu formierte MTV Stuttgart, der nach längerer Zeit mal wieder mit einem aggressiven Offensivpressing spielte, einige Abstimmungsprobleme und hatte Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Sindelfingens Top-Torjäger Ginaluca Gamuzza konnte seine beiden Chancen nicht nutzen. In der zweiten Hälfte waren die Gäste vom Kräherwald dann deutlich besser in der Partie und ließen kaum noch Möglichkeiten zu. „Wir haben Sindelfingen den Schneid abgekauft“, sagt Lorer. Folgerichtig ging das zweitbeste Rückrundenteam nach 58 Minuten in Führung. Mertcan Özocak verwandelte einen Freistoß direkt. Michel-Angelo Triantafillou erhöhte eine Viertelstunde später auf 2:0. „Danach haben wir auf Stabilität gesetzt und Sindelfingen hatte noch zwei Halbchancen. Unterm Strich war es aber sehr souverän von uns“, sagt Lorer.
MTV-„Spieler des Spiels“
Till Flach. Nach seiner Zwei-Spiele-Sperre zurück auf der Sechs führte der Mittelfeldspieler viele Zweikämpfe und zeigte sich lauffreudig. Sorgte defensiv für viel Stabilität und kurbelte nach vorne die Offensive an.
VfL Sindelfingen: Pfeifer – Kilinc (73. Deskaj), Schuckenböhmer, Maraslioglu, Biedma-Andrades – Kubitzsch, Bakacs – Rasic (66. Horny), Gamuzza, Simao (76. Beurenmeister) – Behramaj (81. Yücel). MTV Stuttgart: Zimmermann – Graham (84. Janzen), Weippert, Oehme, Mägerle – Triantafillou, Henschke (59. Wiese), Flach, Debrah (76. Sufaj) – Özocak (86. Baldi), Hahn (84. Lukic).