Der MTV Stuttgart verliert deutlich gegen den Tabellenletzten FV Sontheim/Brenz. Nach drei Jahren in der Landesliga ist der Abstieg damit nun endgültig besiegelt.
Das war es: Mit einer krachenden 1:6-Niederlage gegen den Tabellenletzten FV Sontheim/Brenz ist der Abstieg des MTV Stuttgart aus der Fußball-Landesliga besiegelt. „Ein trauriger Mittag. Das Spiel passt zu unserer Saison“, sagt der Co-Trainer Haralampos Cechagias, der den im Urlaub weilenden, scheidenden Cheftrainer Björn Lorer vertrat.
Zwar zeigte der MTV Stuttgart ein gutes Spiel und erarbeitete sich reichlich Torchance, war jedoch letztlich nicht effektiv genug. Defensiv hingegen waren die Nord-Stuttgarter jedoch zweimal nicht aufmerksam und lagen zur Halbzeit nach Treffern von Jakob Gläser (9.) und Bernhard Rembold (30.) mit 0:2 zurück.
„Wir haben uns in der Pause resettet und waren danach das deutlich bessere Team“, berichtet Cechagias. Folgerichtig traf Raphael Hahn (52.) zum 1:2-Anschluss. Doch dann kam der fatale Knackpunkt: Nur 30 Sekunden nach seiner Einwechslung für den verletzten Philipp Weippert war der Einsatz von Götz Gaiser bereits beendet. Der 30-Jährige zog seinen Gegenspieler als letzter Mann zu Boden. Die bittere Folge: Rote Karte und Elfmeter. Nachdem Daniel Gentner auf 3:1 erhöht hatte, brachen beim MTV Stuttgart in Unterzahl alle Dämme. Tobias Hörger (78.), Edis Yoldas (84.) und Matthias Schnürch (90.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.
„Es war definitiv zu hoch am Ende“, sagt Cechagias. So oder so – der Abstieg nach drei Spielzeiten in der Landesliga steht damit nun endgültig fest.
„Spieler des Spiels“ des MTV Stuttgart
Abdallah Trabelsi (Nominierungen: 2). Lief für drei Spieler. War sowohl Defensiv als auch Offensiv zu finden. Der Youngster stach mit seinem Einsatz heraus.
FV Sontheim/Brenz: Ebert – Gölz, Kastler (65. Savic), Gentner, Hörger – Matuschek, Schnürch, Wykydal (53. Sparr), Gläser – Rembold (74. Walliser), Yoldas (86. Mack).
MTV Stuttgart: Karanis – Weippert (74. Gaiser), Primorac, Mägerle (65. Janzen) – Wiese (79. Hug), Inal (56. Triantafillou), Henschke (77. Henke), Graham – Trabelsi – Lukic, Hahn.