Aufgrund zweier verlorener direkter Vergleiche sieht es für die SpVgg Weil im Schönbuch in der Fußball-Kreisliga B, Staffel VII, Stuttgart/Böblingen im Titelrennen nicht gut aus.
In der Fußball-Kreisliga B, Staffel VII, Stuttgart/Böblingen steht das Topspiel zwischen der drittplatzierten SpVgg Weil im Schönbuch und Spitzenreiter KSC Sindelfingen an. Wollen die Gastgeber noch Chancen auf einen der beiden Aufstiegsplätze haben, sollten sie tunlichst gewinnen.
Staffel VI: So richtig laufen, will es beim FV Mönchberg aktuell nicht. „Die Spiele gegen Gäufelden und Steinenbronn waren überragend, gegen Affstätt und Zagreb hatten wir aber kollektives Versagen“, schüttelt Trainer Matthias Mang den Kopf. Woran es liegt? „Vielleicht ist in den Köpfen drin, dass es mit der Relegation eh schwierig wird.“ Dass sich Rivale Darmsheim II noch Patzer erlaubt, ist angesichts der nächsten Gegner nämlich unwahrscheinlich. Abgesehen von den schwankenden Leistungen der Mannschaft wurde dem FVM kürzlich auch noch der Punkt vom 1:1 in Hildrizhausen aberkannt. Der Grund: Verwirrung wegen eines unklar formulierten Schreibens. Beim Spiel gegen Bondorf bekam Onur Kaya die Gelb-Rote Karte und beleidigte beim Verlassen des Felds den Schiedsrichter. Dieser notierte das in seinen Bericht, woraufhin der Verein Post mit dem Inhalt erhielt, dass der Kicker für drei Spiele gesperrt sei. „Wir sind davon ausgegangen, dass die Sperre nach drei Partien abgesessen ist“, erklärt Mang. Allerdings galt sie zusätzlich zu der Auszeit, die wegen der Ampelkarte fällig wurde – insgesamt hätte der Übeltäter also vier Begegnungen außen vor bleiben müssen. „Der WFV hat sich bei uns sogar entschuldigt, weil das im Schreiben falsch ausgedrückt war.“ Besagtes Aufeinandertreffen wurde allerdings trotzdem nachträglich mit 0:3 verloren gewertet. Es kann also nur besser werden für den Klub aus dem Gäu – auch wenn es nun zum voraussichtlichen Meister TV Altdorf geht.
Staffel VII: Trainer Nico Weckerle von der SpVgg Weil im Schönbuch zeigte sich vergangene Woche sportlich, aber auch enttäuscht angesichts der Spielabsagen durch die Gegner der Weilemer Konkurrenten um den Aufstieg. Die anderen Topteams bekamen dadurch nämlich jeweils kampflos drei Punkte zugesprochen. „So baut man keine Spannung auf“, findet Weckerle. „Es ist extrem bitter, wenn die solche Dinger geschenkt kriegen.“ In der jetzigen Situation sind er und seine Truppe darauf angewiesen, dass auch die Rivalen mal patzen. „Daran sind wir natürlich selbst Schuld“, weiß Weckerle. „Aber wenn die jetzt so gewinnen, werden wir am Ende nur Dritter oder Vierter.“ Sein Team hat zwar das beste Torverhältnis der gesamten Klasse, doch es zählt zunächst der direkte Vergleich – und der ging sowohl gegen die SpVgg Holzgerlingen II als auch gegen K.F.I.B. Sindelfingen verloren. Trotz des Frusts wird die Truppe aus dem Gaiern ins Duell mit Primus KSC Sindelfingen hineingehen, um das Maximum rauszuholen. „Und dann schauen wir, was wird.“
Staffel VIII: Die SpVgg Aidlingen II hat mit ihrem 3:2 gegen den TV Gültstein II ihre minimalen Aufstiegschancen aufrechterhalten. Silas Rentschler (7.) und Tim Szomolay (27.) legten für die Zweite vom Vogelherdle vor, Lars Dainsczyk (36.) verkürzte, ehe Micha Beck (45.) den alten Abstand mit einem direkten Freistoß aus 55 Metern (!) wieder herstellte. Nach dem Anschlusstreffer von Tommy Schmidt (50.) „war es ausgeglichen und ein guter Kampf von beiden Seiten“, resümierte SpVgg-II-Coach Michael Zeeb. „Am Ende ein verdienter Sieg von uns.“
Der TSV Schönaich II ist die zweiterfolgreichste Mannschaft der Rückrunde und hat sich auf Platz vier hochgearbeitet. Besonders zufrieden ist der zum Saisonende scheidende Trainer Oto Juric mit der Chancenverwertung: „Da können wir echt zufrieden sein.“ Auch beim TV Nebringen II will er einen Sieg holen. „Wir wollen jetzt noch alle offenen Rechnungen aus der Hinrunde begleichen und einen guten Abschluss erzielen.“