Der bisherige Co-Trainer Dominik Kreiß (re.) wird jetzt Chefcoach und übernimmt das Amt von Hovsep Yigit (li.). Foto: Eibner/Andreas Ulmer

Trainer Hovsep Yigit verlässt den TSV Hildrizhausen aus der Fußball-Kreisliga B, Staffel VI, aus beruflichen Gründen. Dominik Kreiß und Fabian Weckerle übernehmen die Rückrunde.

Der TSV Hildrizhausen hatte zu Beginn der Hinrunde in der Fußball-Kreißliga B, Staffel VI, Stuttgart/Böblingen eigentlich hohe Ambitionen. Die Vorbereitung lief gut, nach dem 4:1-Sieg im Bezirkspokal gegen den TSV Steinenbronn schienen die Weichen für eine erfolgreiche Saison gestellt.

 

Nach einem wilden 5:5 gegen den FC Unterjettingen und der 0:2-Niederlage bei den SF Kayh gerieten die Hausemer allerdings wieder ein falsches Fahrwasser. „Das ist bei uns eine reine Kopfsache“, ist sich Spielleiter Nico Ernst sicher. „Die Jungs spielen guten Fußball, aber das Selbstvertrauen war am Boden.“

Trainer Hovsep Yigit verlässt den TSV Hildrizhausen schon wieder

In der Winterpause gab es nun zusätzlich einen Umbruch auf der Kommandobrücke. Trainer Hovsep Yigit verlässt den Verein, dem er sich vor der Saison erst wieder angeschlossen hatte, berufsbedingt in Richtung München. Ein Ersatz wurde jedoch bereits gefunden. Sein bisheriger Co-Trainer Dominik Kreiß übernimmt nun als Chefcoach. Unterstützung bekommt Dominik Kreiß in der Rückrunde von Fabian Weckerle, dem Trainer der Reserve.

Hovsep Yigit verlässt den Verein aus beruflichen Gründen schon wieder. Foto: Eibner/Andreas Ulmer

Ab der nächsten Saison wird Dominik Kreiß mit Jens Egeler (aktuell SF Kayh) ein Trainerduo bilden. „Jens und ich kennen uns schon lange, noch aus unserer Oberjesinger Zeit“, erklärt Dominik Kreiß. Der Gedanke sei, dass er selbst die Mannschaft von außen im Blick behält, während Jens Egeler als erfahrener Mittelfeldspieler auf dem Platz Akzente setzt. „Ich bin froh, dass wir jemanden gefunden haben, der im Spiel Struktur reinbringt und gleich tickt wie ich“, sagt Dominik Kreiß.

Die Rückrunde will der TSV jetzt nutzen, um wieder in die Spur zu finden und den Flow reinzukriegen. „Das Gute ist, dass wir ja keinen Druck haben und frei aufspielen können“, sagt Dominik Kreiß. In der Hinrunde habe man viel Pech gehabt, einige Niederlagen aber auch durch Eigenverschulden kassiert.

Dazu kamen Verletzungssorgen, die den Kader zusätzlich schwächten. „Wir hatten einfach kein Glück“, fasst Dominik Kreiß zusammen. „Aber ich bin überzeugt, dass in der Mannschaft genug Potenzial steckt.“ Wenn sich die Jungs in das Spielsystem eingefunden hätten, stehe er der Zukunft allerdings positiv gegenüber.