Der TSV Münster sichert sich am letzten Spieltag der Saison den direkten Aufstieg – und wie. Außerdem wird der Abstiegskampf erst Stunden nach dem Schlusspfiff amtlich, ein Hattrick zum Abschied und ein Torhüter vergibt einen Strafstoß.
Mit dem 30. Spieltag endete die Saison 2022/23 in der Stuttgarter Kreisliga A, Staffel 1. Meisterschaft, Aufstiegsrelegation, Abstiegsrelegation und direkter Abstieg: all diese Entscheidungen fielen erst am letzten Wochenende der Runde. Ein letztes Mal in dieser Spielzeit alle Berichte samt Stimmen.
VfL Stuttgart – TSV Münster 0:6 (0:3)
Sekt- und Bierdusche für den Trainer nach dem Abpfiff. „Das stinkt wie Sau“, sagt Stefan Schuon lachend. Mit einem 6:0-Kantersieg beim VfL Stuttgart krönte sich der TSV Münster mit dem zweiten Matchball zum Meister der Kreisliga A, Staffel 1. „Pure Freude und Erleichterung“, beschreibt Schuon die Gefühlslage. Nach dem Abpfiff feierte das Team noch stundenlang, erst beim Gastgeber der Partie, dann auf dem eigenen Vereinsgelände. „Es ging bis in die Morgenstunden“, berichtet der Coach. Vor Glück stellten die Spieler sogar die Sprinkleranlage auf dem Rasenplatz an und rannten „wie Kinder“ durch den Wasserstrahl.
„In den vergangenen Wochen war schon ordentlich Druck auf dem Kessel“, sagt Schuon. Seit dem sechsten Spieltag hatte Münster stets die Tabellenführung inne, doch erst nun am letzten Spieltag machten sie die Meisterschaft perfekt. Beim torreichen Erfolg gegen den VfL Stuttgart überzeugte die Mannschaft auf ganzer Linie, und ließ die große Anspannung zu Beginn der Begegnung schnell verfliegen. In der 21. Minute zappelte der Ball bereits zum dritten Mal im Netz der Gastgeber. „Gefühlt wusste man schon beim 3:0, dass nichts mehr schief gehen kann“, sagt der Trainer.
Wenn es in der kommenden Saison dann zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder in der Bezirksliga um Punkte geht, soll Vadim Kromm helfen. Der Stürmer kommt vom bisherigen Staffelrivalen TV Zazenhausen, wo der 35-Jährige in dieser Saison 20-mal traf (drittbester Wert der Staffel). „Er hilft uns mit seiner Routine und Erfahrung weiter“, sagt Schuon. Um den Aufstieg zu feiern, fliegt die Mannschaft mit bis zu 20 Spielern am ersten Juli-Wochenende nach Mallorca. Der Trainer kann jedoch nicht dabei sein, da er den nächsten Aufstieg anpeilt. „Sonst wäre ich gerne dabei“, sagt Schuon, der für die Tennis-Herren 30 des TV Hegnach in der Bezirksliga an den Start geht.
Die Niederlage des VfL Stuttgart bedeutete indes den Abstieg für den Verein. Bei einem Sieg wäre die Relegation noch möglich gewesen. „Abgestiegen sind wir nicht wegen diesem Spiel, sondern weil wir die direkten Duelle verloren haben“, sagt der Trainer Mehmet Akin Paker. Erst im Winter gekommen, hört seine Amtszeit nun schon wieder auf. Das war klar kommuniziert, denn er wandert in die Türkei aus. Sein Nachfolger: Sefkan Serhat, ein weitgehend unbeschriebenes Blatt im Stuttgarter Amateurfußball. „Er ist ein junger, unverbrauchter Trainer“, sagt der Abteilungsleiter Peter Burkert.
Tore: 0:1 Olenschuk (4.), 0:2 Sholabomi (8.), 0:3 Olenschuk (21.), 0:4 Rifki Djelassi (60.), 0:5 Ferid Schauki Djelassi (87.), 0:6 Koziol (89.). Besonderes: –
ASV Botnang – TV 89 Zuffenhausen 5:2 (3:2)
Die Partie zwischen dem ASV Botnang und dem TV 89 Zuffenhausen war an diesem letzten Spieltag das direkte Duell um den Relegationsplatz zwei. Zuffenhausen hatte vor dem Anpfiff zwei Punkte Vorsprung, ihnen hätte also ein Unentschieden gereicht. Doch die Gastgeber legten furios los. Bereits nach acht Minuten führte der ASV mit zwei Toren, ließ sich durch den zwischenzeitlichen Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen und gewann am Ende mit 5:2. Es folgte ein Platzsturm der Botnanger Anhänger – insgesamt waren etwa 300 Zuschauer vor Ort. „Ich habe noch nie so viele Endorphine von anderen gespürt“, sagt der ASV-Trainer Alexander Schweizer. „Wir haben einen Rekordumsatz am Kiosk gemacht.“
Das Erfolgsrezept: „Am Ende musst du die Eier zeigen und die Jungs hatten einfach richtig Bock“, sagt der Trainer. Außerdem hatten die Seinen am Ende des Spiels „mehr Körner“. Somit geht es für den Verein zum zweiten Mal in Folge in die Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga. Vor einem Jahr scheiterte man in der ersten Runde am Zweitplatzierten der Kreisliga-A-Staffel 2, dem TSV Plattenhardt. „Jetzt gehst du ganz anders rein, nicht mehr so nervös, weil wir es schon kennen“, sagt Schweizer. „Ich glaube, dass es von Vorteil ist.“
Freude also auf Seiten der Gastgeber, beim TV 89 Zuffenhausen sitzt der Frust natürlich tief. Ein Jahr nach dem Abstieg aus der Bezirksliga schafften sie den direkten Wiederaufstieg denkbar knapp nicht – ein Punkt fehlte am Ende zur Relegation. „Es ist schade, dass wir nach dieser bomben Rückrunde (Anm. d. Red.: Platz eins in der Rückrundentabelle) ohne etwas dastehen“, sagt der Trainer Marc Wegner. „Ein paar unserer Leistungsträger haben nicht zu ihrer Form gefunden, vor allem hinten standen wir nicht gut.“ Auch sein Sohn und Torwart Niklas Wegner hat „nicht seinen besten Tag erwischt“. Den 20-jährigen Keeper zieht es zum Landesligisten TSV Heimerdingen.
Der Trainer selbst hört ebenfalls auf. Marc Wegner hat genug vom Trainerdasein, nachdem er seit dem letzten Spieltag der Abstiegssaison das Sagen hatte. „Ich habe gemerkt, dass es für mich nicht mehr das Richtige ist, ich mich lieber auf andere Dinge konzentrieren möchte“, sagt er. Neben dem dann mehr im Vordergrund stehenden Privatleben möchte er in der Jugend der Zuffenhausener bei Bedarf aushelfen. Die erste Mannschaft übernimmt der bisherige C-Jugend-Coach Yavuz Tepegöz.
Tore: 1:0 Arich (1.), 2:0 Schweizer (8.), 1:2 Sorgic (11.), 2:2 Sorgic (20.), 3:2 Hasaj (45.+2, Foulelfmeter), 4:2 Kamberi (54.), 5:2 Hahn (85.). Besonderes: –
FSV Waldebene Ost II – TV Zazenhausen 5:3 (1:1)
Wer auch noch wenige Stunden nach dem Schlusspfiff auf die Tabelle schaute, sah den FSV Waldebene Ost II auf einem direkten Abstiegsplatz. Der 5:3-Sieg gegen den TV Zazenhausen konnte nicht mehr helfen, schon vor dem Spiel war allen klar, dass der Verein rechnerisch abgestiegen ist – eigentlich. Denn seit dem späten Sonntagabend stand der FSV plötzlich auf dem Relegationsrang elf. Grund hierfür ist, dass er am grünen Tisch zwei Punkte aus der Partie gegen den SC Stammheim II gutgeschrieben bekam. Beim sportlichen 1:1 setzten die Gegner zwei Spieler (Amir Limani und Marko Jovanovic) ein, die sonntags zuvor bei der ersten Mannschaft aufliefen. Zwischen den Einsätzen hätten jedoch zwei volle Tage liegen müssen, sodass das Ergebnis aus Sicht des Sportgerichts zurecht 3:0 für Waldebene Ost gewertet wurde.
Samt den zwei Extrapunkten schob sich Sven Willings Team nach dem eigentlichen Saisonfinale an der SKG Botnang vorbei und darf somit an der Relegation teilnehmen. Am 25. Juni treffen sie dann in Vaihingen auf einen Vertreter der Kreisliga B (SportKultur Stuttgart oder TV 89 Zuffenhausen II). Der Trainer selbst wusste schon eine Stunde vor dem Spielbeginn am Dienstag, dass Stammheim einen Fehler beging. Sofort nach der Begegnung schickte er eine E-Mail an den Verband. „Das Urteil kam erst nach unserem Spiel gestern gegen Zazenhausen“, sagt Willing. Für ihn war aber klar, dass dem Einspruch stattgegeben werden musste, sodass der Jubel auf der Waldebene Ost riesig war.
Ihre Hausaufgaben erledigten sie mit einem Sieg gegen Zazenhausen. Da sie bereits um 13 Uhr spielten, hofften sie danach auf Niederlagen des VfL Stuttgart und der SKG Botnang. Beides trat ein und so wurde der FSV Waldebene Ost II vom bereits Abgestiegenen zum Relegationsteilnehmer. „Das war wild und cool zugleich, wie die ganze Saison eigentlich“, sagt Willing. Für den Coach bringt das Extraspiel besondere Eskapaden mit sich. Für die alles entscheidende Partie in zwei Wochen wird er von Samstag bis Montag seinen Nordsee-Urlaub unterbrechen. „Damit wir das gemeinsam erfolgreich zu Ende bringen“, sagt er. Nach der Saison ist nämlich Schluss, Willing widmet sich dann voll und ganz seinen Aufgaben in der Abteilungsleitung.
Tore: 1:0 Jonathan Schulze (28.), 1:1 Sremac (31.), 2:1 Immernano (51.), 2:2 Nico Friedlein (73.), 2:3 Röser (78.), 3:3 Daibel (80.), 4:3 Pichler (84.), 5:3 Daibel (90.+3). Besonderes: –
SSV Zuffenhausen – SKG Botnang 5:0 (0:0)
Die Leidtragenden dieses Urteils: die SKG Botnang. Beim Blick auf die Tabelle nach dem Schlusspfiff hatte der Club den Relegationsrang elf noch inne. Nach dem Spiel kam jedoch keine Freude auf, denn die Kunde machte bereits zuvor die Runde. In der Halbzeitpause erfuhr das Team von einem Zuschauer, der via Soziale Medien (Waldebene-Coach Willing schickte eine Nachricht) vom Urteil mitbekommen hatte, dass nicht wie erwartet nur der VfL Stuttgart um den begehrten Platz kämpfte, sondern eben auch der FSV Waldebene Ost II. Die Ausgangslage vor der Partie: Botnang stand auf dem Relegationsplatz und konnte nur noch vom VfL eingeholt werden, die beim Spitzenreiter und späteren Meister TSV Münster antraten. Dorthin hatte die SKG eine Verbindung und wusste die Zwischenstände, sodass schnell Selbstsicherheit herrschte. Mit dem Wissen, dass der VfL am Verlieren war, traten die Botnanger im ersten Spielabschnitt noch locker auf. Die Relegation war zum Greifen nah, doch dann sickerte das Urteil durch.
„Dadurch war klar, dass wir gewinnen müssen, das sorgte für eine grundlegende Verunsicherung“, sagt der Abteilungsleiter Julian Lang. Es folgten insgesamt fünf Treffer, die der SSV Zuffenhausen verbuchte und am Ende mit 5:0 als Sieger vom Platz ging. „Das war zu viel Druck für unsere jungen Spieler“, sagt Lang. Nach dem Abpfiff hingen die Köpfe der Gäste und der Frust saß tief. Nach drei Spielzeiten in der Kreisliga A geht es also nun wieder in die B-Liga. Dort wird Mihael Knezovic weiterhin Trainer bleiben. Lang stärkt ihm den Rücken: „Er ist der Richtige für die SKG, ich sehe keinen Grund, einen Trainerwechsel anzustreben.“
Tore: 1:0 Pescione (46.), 2:0 Filipaj (48.), 3:0 Filipaj (53.), 4:0 Gouveia Dos Santos (88.), 5:0 Gouveia Dos Santos (90.+3). Besonderes: –
Neuer Trainer für die Sportfreunde
An diesem letzten Spieltag hatten die Sportfreunde Stuttgart frei, dennoch gibt es Neuigkeiten von der Waldau. Wie berichtet, setzt der Verein künftig nicht mehr auf den Spielertrainer Hamdi Dagdelen. Wer ab der kommenden Saison das Sagen haben soll, ist nun geklärt: der Club verpflichtet Fabio Criscuolo. Zuletzt betreute der 34-Jährige die U19 des FSV Waiblingen in der Landesstaffel. Zuvor war er Co-Trainer beim SV Gablenberg. Criscuolo soll bei den Sportfreunden den Umbruch fortführen und junge Spieler entwickeln.
SV Grün-Weiss Sommerrain – TSV Mühlhausen 7:3 (3:3)
Zehn Tore gab es beim SV Grün-Weiss Sommerrain zu bestaunen, mit 7:3 gewann der Club gegen den TSV Mühlhausen. Drei Treffer erzielte Vincenzo Mosca. Der Trainer läuft für gewöhnlich nicht mehr auf, „weil ich nicht mehr kicken will“, wie er selbst sagt. Warum er dennoch auf dem Feld agierte? Er ließ sich von seinen Spielern breitschlagen, schließlich war es sein Abschiedsspiel. Da er beruflich stark eingespannt ist, hatte er schon im Laufe der abgelaufenen Saison zeitliche Problem. Künftig werden es dann die bisherigen Co-Trainer Marijan Rumenovic und Enrico Mosca übernehmen, Letzter weiterhin als spielender Co-Trainer. Rumenovic wird hauptverantwortlich sein.
Das Spiel war reich an Toren, den großen Leckerbissen bekamen die Zuschauer jedoch nicht zu sehen. „Man hat gemerkt, dass es für beide um nichts mehr geht“, sagt Vincenzo Mosca. „Tore sind immer durch Unaufmerksamkeiten des Gegners gefallen.“ War die erste Halbzeit noch ausgeglichen und gingen die beiden Teams mit einem 3:3 in die Kabine, stellte Sommerrain innerhalb von fünf Minuten auf 6:3. „Bei so hohen Temperaturen war es dann schwer, noch einmal zurückzukommen, da waren wir gebrochen“, berichtet der Mühlhausener Spielertrainer Patrick Kessler, der selbst im Urlaub verweilte, aber Informationen seines Co-Trainers und Kapitäns erhielt.
Tore: 1:0 Lizoain Garayoa (5.), 1:1 Bylykbashi (11.), 1:2 Wolf (12.), 2:2 Vincenzo Mosca (20., Foulelfmeter), 3:2 Vincenzo Mosca (26.), 3:3 Rahm (41., Eigentor), 4:3 Vincenzo Mosca (54.), 5:3 Vasic (56.), 6:3 Lizoain Garayoa (58.), 7:3 Lizoain Garayoa (88.). Besonderes: –
TB Untertürkheim – PSV Stuttgart 1:3 (1:2)
Mit einem 3:1-Erfolg beim TB Untertürkheim ergatterte sich der PSV Stuttgart am letzten Spieltag noch den dritten Tabellenplatz, da der TV 89 Zuffenhausen zeitgleich verlor. Punktgleich fehlt der Mannschaft am Ende ebenfalls lediglich ein Zähler zum Relegationsplatz – genau gleich sah es schon in der Vorsaison aus. „Es bringt alles nichts, wir haben die Punkte teilweise dumm liegen gelassen“, sagt der Coach Damian Nagler. „Nächstes Jahr werden wir noch eine Schippe drauflegen.“ Während der Großteil des Kaders dem PSV treu bleibt, steht der erste Neuzugang fest: der Abwehrspieler Maxime Legrand kommt vom Staffelrivalen SSV Zuffenhausen.
Sportlich weitgehend aussichtslos starteten beide Teams in die Partie. Dass es für beide um nichts mehr ging, zeigte sich in der 22. Minute, als Untertürkheims Torhüter Marcel Janik zum Foulelfmeter antrat. Sein Pendant Goncalo Cadral Fernandes parierte allerdings. „Das passt in unsere Gefühlslage rein“, sagt Untertürkheims Trainer Matthias Summer. Seine noch junge Truppe mache häufiger Fehler – was sie laut ihm aber auch darf, es gehöre zum Lernprozess dazu. „Wir sind auf der richtigen Entwicklungsseite“, sagt Summer, der mit dem fünften Tabellenplatz zufrieden ist.
Den schönsten Treffer des Spiels erzielte indes PSV-Angreifer Semijel Mulalic, der aus dem rechten Halbfeld einen Ball volley aus 30 Metern im Tor unterbrachte. „Kategorie Traumtor“, konstatiert sein Trainer Nagler.
Tore: 0:1 Sefer (6.), 1:1 Höschele (25.), 1:2 Dennis Schmidt (45.), 1:3 Mulalic (67.). Besonderes: PSV-Torhüter Cadral Fernandes pariert einen Foulelfmeter von Untertürkheims Torhüter Janik (22.).
Stuttgarter SC – SC Stammheim II 4:4 (3:1)
Im Duell der Absteiger konnte sich weder der Stuttgarter SC noch der SC Stammheim II durchsetzen. „Es war ein lauer Sommerkick“, sind sich beide Seiten einig. „Es war ein sehr heißes Spiel, aber nur von den Temperaturen her“, scherzt Stammheims Trainer Augustnol Bohn. Er freut sich indes, dass sein Youngster Yusuf-Ömer Dülger einen lupenreinen Hattrick schnürte und damit seine ersten Saisontore verbuchte. Es ist Dülgers erste Spielzeit im Aktiven-Bereich. „Das war ein schönes Erlebnis. Es freut mich sehr für ihn, dass der Knoten geplatzt ist“, sagt Bohn. Stammheim steigt mit zwölf Punkten als Tabellenletzter in die Kreisliga B ab.
Nur einen Platz weiter vorne rangiert der Stuttgarter SC mit 19 Zählern, auch für das Team von Sven Damnig geht es eine Etage tiefer. Der Trainer bleibt nun aber sicher. „Wir wollen den Kader weiter verstärken, um eine schlagkräftige Truppe zu haben“, sagt Damnig. „Das Ziel ist klar.“ Gemeint ist der direkte Wiederaufstieg.
Damit dies klappt, sollte der ein oder andere aber an seinen Strafstoßqualitäten arbeiten. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff schoss Petar Nilovic vom Punkt über das Tor. „Der war nicht einmal knapp, der ist oben im Fangzaun gelandet wie ein Abstoß“, sagt Damnig lachend. Zudem musste der Coach im Tor den nominellen Innenverteidiger Sebastian Falk aufstellen. Stammkeeper Christos Cechagias hatte sich vor drei Wochen bei einem Hobby-Kick eine Knöchelverletzung zugezogen, Ersatzmann Rudolf Hoffmann fiel krankheitsbedingt aus gegen Stammheim.
Tore: 0:1 Laumbacher (3.), 1:1 Dibba (8.), 2:1 Kirsch (11.), 3:1 Esteves (34.), 3:2 Dülger (46.), 3:3 Dülger (66.), 3:4 Dülger (81.), 4:4 Esteves (82.). Besonderes: Nilovic schießt Foulelfmeter über das Tor (Stuttgarter SC, 86.).