Dass der TV Altdorf nach zehn Spieltagen Zweiter und die SpVgg Aidlingen Vierter der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen sein würde, hätten wohl die wenigsten erwartet
In der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen stehen sich am Wochenende Aufsteiger TV Altdorf und die im Umbruch befindliche SpVgg Aidlingen gegenüber. „Sicherlich hätte keiner vor der Saison damit gerechnet, dass da der Tabellenzweite auf den Vierten trifft“, weiß TVA-Coach Marcus Binder. „Das sind zwei gleich ausgerichtete Mannschaften, was die Spielweise angeht“, meint TVA-Coach Marcus Binder. Die Trainerteams mit Marcus Binder/Timo Gmoser und Tobias Lindner/Marcel Lindner seien sich ebenfalls sehr ähnlich und kennen sich auch persönlich gut, was die Sache zusätzlich interessant macht. „Für die Zuschauer wird es sicher spannend“, vermutet Marcus Binder. „Wenn wir aufeinandertreffen, fallen immer einige Tore.“
Der TSV Schönaich möchte sich nach dem 1:4 gegen den Türk SV rehabilitieren und den Dreier beim TSV Kuppingen holen. „Wir hoffen, dass wir unsere Serie aus den Wochen vor dieser Niederlage fortsetzen können. Unser Ziel ist es, bis zur Winterpause möglichst viele Punkte auf dem Konto zu haben“, erklärt Coach Andreas Quindt. Vor allem gegen einen Gegner, der tabellenmäßig weit unten steht, sei ein Sieg Pflicht.
Intensive Angelegenheit für SV Böblingen II beim GSV Maichingen II
Der SV Böblingen II steht beim GSV Maichingen II erneut eine intensive Angelegenheit bevor, glaubt Trainer Marc Stefani. „Die haben eine starke individuelle Klasse und sehr gute Zocker in ihren Reihen“, nickt er. „Wir müssen die Kompaktheit vom 5:1 gegen Gültstein mitbringen und defensiv gut stehen.“ Da habe seine Elf zudem gezeigt, wie gefährlich sie vorne sein. „Mit der gleichen Einstellung und dem Willen können wir hoffentlich etwas holen.“
Bei der SpVgg Holzgerlingen II ist laut Übungsleiter Dennis Gallinat Besserung in Sicht. „Die Jungs ziehen an einem Strang“, betont er. „Jetzt müssen wir schauen, dass wir die letzten Partien noch irgendwie erfolgreich gestalten.“ Der TV Nebringen wird ein wichtiger Kontrahent, denn auch er hat einiges gutzumachen. Das 3:2 gegen Magstadt habe zwar gutgetan, „aber Bombenstimmung herrscht bei uns aktuell nicht gerade“, gibt Spielertrainer Marco Werner zu. „Umso wichtiger wird das nächste Duell.“
Der Türk SV Herrenberg stand durch den Bezirkspokal und die Punkterunden in den vergangenen Wochen sehr häufig auf dem Platz. Für manche Truppen mag so eine Situation anstrengend sein, aber der Spitzenreiter scheint davon zu profitieren. „Die Jungs waren schon immer sehr bemüht“, meint Spielertrainer Harun Güney. „Aber jetzt sitzen die Abläufe immer besser, keiner will mehr mit dem Kopf durch die Wand.“ Beim nächsten Gegner VfL Sindelfingen II ist man weniger guter Dinge. „Mir fehlen einfach Stürmer wie Arbes Bytyci“, klagt Coach Antonios Anastasakis. „Der wird gerade immer in der ersten Mannschaft eingesetzt, und ich habe da keine Alternative.“
Der TSV Waldenbuch hat sich mit seinem Gastgeber SV Magstadt bisher wenig auseinandergesetzt. „Ich habe aber gehört, dass die ordentlichen Fußball spielen und schnelle Leute in den Reihen haben“, schildert Trainer Alexander Ott. „Auf deren Naturrasen wird das bei den Witterungsbedingungen wahrscheinlich kein Leckerbissen, da kommt es vor allem auf kämpferische Tugenden an.“
Beim TV Gültstein ist die Situation nach fünf Niederlagen in Folge weiterhin angespannt. Aktuell liegt er zwar noch vor Magstadt, Kuppingen und Holzgerlingen II, hat dafür aber auch schon einmal mehr auf dem Platz gestanden. Gegen den SV Oberjesingen muss der inzwischen Viertletzte alle Kräfte mobilisieren. Denn der SVO hat mit dem 4:3 gegen Deufringen sicher wieder Selbstbewusstsein getankt.