In der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, greift der SV Oberjesingen am Sonntag wieder in den Kampf um den Relegationsplatz ein und empfängt die SpVgg Aidlingen.
Am Mittwoch haben der TV Nebringen und der TSV Kuppingen vorgelegt. Im Abendspiel setzten sich die Gastgeber deutlich mit 5:3 (4:0) durch und holten einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Bereits nach 20 Minuten gab es eine rote Karte für die Kuppinger, der TV Nebringen zog daraufhin durch Tore von Sven Frede, Dennis Singer (2) und Tim Luca Widmann bis zur Pause auf 4:0 davon – die Vorentscheidung. Nach Seitenwechsel traf nochmals Widmann und für die Gäste noch Andreas Poser (2) und Nick Prokein in der Nachspielzeit.
Blick nach oben: Während der Türk SV Herrenberg längst als Meister der Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen, feststeht, ist das Rennen um die Vizemeisterschaft noch offen. Weiter im Rennen sind die beiden Lokalrivalen FSV Deufringen und SpVgg Aidlingen (beide 46 Punkte), die sich im direkten Duell am letzten Spieltag gegenüberstehen. Lachender Dritter könnte der aktuelle Vierte SV Oberjesingen (45 Punkte) sein, der zuletzt spielfrei hatte und nun nacheinander auf Aidlingen und Deufringen trifft.
Abstiegskampf pur zwischen TV Nebringen und TSV Kuppingen
FSV Deufringen kann gegen SV Böblingen II aus dem Vollen schöpfen
Gleich dreimal nacheinander nicht ins Geschehen eingegriffen hat der Zehnte SV Böblingen II. Einmal waren sie spielfrei und zweimal sagten sie ihre Partien wegen Spielermangel ab. Mit „voller Kapelle“ reist hingen am Sonntag auf alle Fälle der Zweite FSV Deufringen um Coach Heiko Schmidt an, der unbedingt „eine neue Serie starten“ will und weiterhin guter Dinge ist, „dass wir viel erreichen können.“
Selbiges haben auch die beiden Mitkonkurrenten um die Aufstiegsrelegation SV Oberjesingen und SpVgg Aidlingen vor. „Da geht es um sechs Punkte“ spricht SpVgg-Coach Tobias Lindner nicht lange um den heißen Brei herum – „die Mannschaft, die gewinnt, ist weiterhin bei der Musik.“ Dabei ist er zuversichtlich, dass dies seine Mannschaft sein wird. „Auch wir haben alles noch selbst in der Hand.“
TSV Waldenbuch fordert Spitzenreiter Türk SV Herrenberg
Mit einer besseren Heimbilanz könnte auch der Sechste TSV Waldenbuch noch von der Rückkehr ins Bezirksoberhaus träumen. „Ein Highlight“ steht der Truppe von Trainer Filippo Berretta gegen Spitzenreiter Türk SV Herrenberg nun ins Haus. „Wir wollen alle Kräfte bündeln, um das Geschehen so lange wie möglich offen zu gestalten“, so Berretta. Sein Gegenüber Harun Güney hingegen will „das Ding weiter durchziehen und sich mit einer makellosen Bilanz in die Sommerpause verabschieden.“
Auch für Andreas Quindt vom Tabellenachten TSV Schönaich gibt es überhaupt keinen Grund, „die Spielzeit auslaufen zu lassen.“ Die Schönaicher wollen auch gegen Tabellennachbar GSV Maichingen II „einen Sieg landen, um mit einem positiven Gefühl ins nächste Spiel zu gehen und Selbstvertrauen für die kommende Saison zu tanken.“
VfL Sindelfingen II will noch Plätze gutmachen
Mit etwas mehr Konstanz hätte der VfL Sindelfingen II sicher eine bessere Position als Rang sieben in der Tabelle einnehmen können. „Der eine oder andere Platz ist vielleicht noch drin“, möchte Sindelfingens Trainer Antonios Anastasakis noch so viele Punkte wie möglich sammeln. Erwartet aber vom Vorletzten TV Gültstein „sehr viel Gegenwehr.“
Nach nur einem Jahr muss Schlusslicht SpVgg Holzgerlingen II in den sauren Abstiegsapfel beißen. Die Hotze-Buben wollen sich aber mit dem einen oder anderen Achtungserfolg aus dieser Liga verabschieden. Gegner SV Magstadt wiederum würde mit einem Sieg den Abstiegsrelegationsplatz verlassen und an Kuppingen vorbeiziehen. „Gegen Altdorf beim 3:1-Sieg zuletzt haben wir viel richtig gemacht“ schöpft SVM-Trainer Andy Damm neuen Mut „es geht um viel, wir müssen nun unbedingt nachlegen.“