Doch keine längere Pause eingelegt: Die SpVgg Aidlingen kann wieder auf Stürmer Peter Steimle (am Ball) setzen. Foto: Michael Schwartz

In der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, steigt erstmals in diesem Kalenderjahr auch Spitzenreiter Türk SV Herrenberg ins Geschehen ein. Es geht aufs Vogelherdle zur SpVgg Aidlingen.

Der FSV Deufringen ist in der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen auf Erfolgskurs. „Wenn ich meine Jungs so anschaue, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass wir auf einem super Weg sind“, freut sich Trainer Heiko Schmidt. „Da wird gekämpft, getan, gemacht.“

 

Der GSV Maichingen II sei allerdings immer ein anstrengender Gegner. „Aber ich will trotzdem den nächsten Dreier“, fordert Schmidt. Schließlich gibt es noch etwas gutzumachen. Zwar ging das Hinrundenduell mit 5:3 an die Deufringer, doch in der Rückrunde der vergangenen Saison steckten die Deufringer zu Hause eine 1:8-Pleite gegen die Zweite aus dem Allmend ein. „Das war die höchste Niederlage, seit ich hier Trainer bin“, erinnert sich Schmidt ungern.

VfL Sindelfingen II muss gegen Kellerkinder wie TV Nebringen punkten

Der VfL Sindelfingen II ließ gegen Kellerkinder zuletzt einige Punkte liegen. „Unsere Ausbeute aus der Hinrunde ist damit im Grunde futsch“, befürchtet Trainer Antonios Anastasakis. „Gegen die Abstiegskandidaten hätten wir was holen müssen, denn die Topmannschaften kommen noch.“ Vielleicht sei genau diese Einstellung aber auch das Problem. „Wir waren uns eventuell zu sicher, dass es schon klappen wird“, spekuliert der Übungsleiter. Gegen den TV Nebringen muss also dringend ein Sieg her. Aber so oder so steht die Rückrunde für Anastasakis mittlerweile unter keinem guten Stern mehr. „Wir gucken jetzt nach unten, nicht nach oben“, sagt er. „Und das auch verdient.“

Die SpVgg Aidlingen kassierte vergangene Woche ein unnötiges 0:2 bei Maichingen II. „Verdient, muss man leider sagen“, meint Trainer Tobias Lindner. „Wir haben alles vermissen lassen.“ Nun müssen die Vogelherdler wieder ihre Kräfte bündeln, denn der nächste Gegner ist Spitzenreiter Türk SV Herrenberg. Gut, dass Stürmer Peter Steimle nun doch wieder mit von der Partie ist, obwohl er ursprünglich eine Pause einlegen wollte.

Alles vermissen lassen: Die SpVgg Aidlingen (in Schwarz) konnte beim GSV Maichingen II (in Weiß) trotz Überzahl fast von Beginn an nichts reißen. Foto: Michael Schwartz

Treffen unter Nachbarn: TSV Schönaich empfängt TSV Waldenbuch

In der Hinrunde waren die SV Böblingen II und die SpVgg Holzgerlingen II einander beim 1:1 ebenbürtig. Im Rückspiel könnten nun beide einen Dreier gebrauchen. Erstere ist nach einem 1:3 in Magstadt auf Tabellenplatz zehn gerutscht. Holzgerlingens Zweite kämpft trotz des 4:3-Erfolgs kürzlich gegen Sindelfingen II noch immer auf dem vorletzten Rang um den Klassenerhalt.

Der TSV Schönaich freut sich auf den TSV Waldenbuch. „Gegen einen Nachbarort ist immer ein bisschen Brisanz mit dabei“, weiß Trainer Andreas Quindt. „Aber wir spielen bei uns zu Hause und wollen selbstbewusst auftreten.“ Die Kicker von der Elsenhalde wollen mit einem Sieg gegen die Schokostädter beweisen, dass sie auch tabellarisch besser platzierte Kontrahenten schlagen können. „Wir müssen uns vor niemandem verstecken“, so Quindt.

SV Magstadt will Schwung fürs Duell beim SV Oberjesingen konservieren

Beim TV Gültstein spitzt sich die Situation immer weiter zu. Aktuell hat die Elf von Trainer Holger Schulz mit gerade mal sieben Pünktchen die Rote Laterne inne. „Das ist vor allem Kopfsache“, meint Abteilungsleiter Steffen Reutter. „Wir kommen gut ins Spiel, aber wir machen die Dinger nicht rein – der Gegner schon.“ Was er der Truppe allerdings zugutehält: „Die geben nicht auf.“ Direkt nach der 0:6-Pleite gegen Deufringen habe es geheißen: „Kopf hoch, dann müssen wir eben gegen den TV Altdorf gewinnen.“

Beim SV Magstadt läuft die Rückrunde deutlich erfolgreicher als die Hinrunde. In drei Spielen 2026 hat er genauso viele Zähler gesammelt wie vor der Winterpause. „Hätte uns jemand gesagt, dass wir gegen Mannschaften wie Böblingen II gewinnen – ich weiß nicht, ob ich das geglaubt hätte“, freut sich Trainer Andy Damm.

Der SV Oberjesingen war im August der erste Gegner überhaupt für den Aufsteiger in der neuen Umgebung, es setzte ein 1:4. Doch das muss nicht heißen, dass bei der Revanche auswärts nichts drin ist. „die haben im Laufe der Saison ja auch nachgelassen“, weiß Damm. „Vielleicht können wir ja diesmal gegen die punkten.“