Der A-Ligist ASV Aichwald siegt deutlich mit 7:0 gegen den Letzten TSV Baltmannsweiler und überwintert auf Platz sieben der Tabelle.
Beim Schurwald-Derby und letztem Spieltag vor der Winterpause in der Fußball-Kreisliga A siegte der Favorit ASV Aichwald ganz souverän und verdient mit 7:0 (3:0) gegen das Schlusslicht TSV Baltmannsweiler. Damit überwintern die Aichwalder mit 25 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz, Baltmannsweiler punktete dagegen auch im 16. Spiel nicht und hängt weiter abgeschlagen – null Punkte – am Tabellenende fest. ASV-Trainer Jan Singer war mit seinem Team und auch mit der Höhe des Sieges zufrieden und stellte fest: „Wenn wir in der ersten Hälfte nicht so hektisch gespielt hätten, dann hätten wir das Spiel noch früher für uns entscheiden können.“
Baltmannsweiler Interimsduo weiter positiv
Die beiden Vereinshaudegen Uwe Dannenmann und Stephan Bender übernahmen vor zwei Wochen das Team von Trainer Mete Duman und laut Dannenmann ist seitdem im Training wieder „richtig Zug drin, die Spieler wollen auch wieder und sind motiviert, aber auf Knopfdruck kann nicht alles gleich umgesetzt werden.“ Trotz der hohen Niederlage ist das Interimsduo – nach den Übungseinheiten der letzten beiden Wochen – positiv gestimmt und blickt mit Zuversicht auf die Rückrundenspiele im neuen Jahr.
Aichwald braucht kurz, legt dann aber gut los
Los ging es bei Sonnenschein, aber niedrigen Temperaturen mit einer kleinen Pyroshow in Rot-weiß aufseiten der Aichwalder Fans und mit druckvollem Spiel ihrer Mannschaft. Bereits nach fünf Minuten hatte der ASV drei dicke Chancen – der TSV jedoch auch eine. So ging es abwechselnd, schnell und spannend weiter. Wobei das Heimteam immer überlegener aufspielte sowie immer weniger Spielzüge des TSV zuließ. In Toren ummünzen konnte diese spielerische Überlegenheit erst in der 24. Minute Luca Richter mit der aus Aichwalder Sicht ersehnten und umjubelten 1:0-Führung. Eine knappe Viertelstunde später erzielte Aichwalds Christoph Seifried mit einem satten Schuss aus 20 Metern das 2:0 und nur sechs Minuten später stupfte, wieder Richter, den Ball zum 3:0 ins Netz. Dazwischen hatte der TSV mit ihren wenigen, aber gut und schnell herausgespielten Vorstößen sehr wohl die Möglichkeit, den Anschlusstreffer zu erzielen, vergaben aber jeweils knapp. Somit ging es mit einer deutlichen Führung für den ASV in die Pause. Drei Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte erzielte Richter nach einem Freistoß das vorentscheidende 4:0. „Das hat unseren Jungs den Rest gegeben“, sagte TSV-Coach Dannenmann, nachdem er mit der Leistung seines Teams in der ersten Hälfte noch „verhältnismäßig“ zufrieden war.
Schlechte zweite Hälfte des TSV
Trotz der hohen Führung ließen die Aichwalder in ihrem schnellen Spiel nicht nach, setzten den Gegner weiterhin stark unter Druck und hatten spielerisch alles unter Kontrolle. Die einzelnen Vorstöße der Gäste waren zu harmlos, um noch ernsthaft etwas entgegensetzten zu können.
Beim 5:0 durch Jascha Rapp lupfte dieser den Ball über den letzten Mann sowie den Torwart. Die Abwehr der Gäste kam dabei gar nicht mehr hinterher. Die Baltmannsweilerer gaben jedoch nie auf, trafen aber bei einem erneuten Vorstoß nur den Pfosten. Das 6:0 – erneut durch Rapp – und das 7:0 durch den eingewechselten Sebastian Beil besiegelten den verdienten Sieg der Aichwalder und die 16. Niederlage in Serie des Tabellenletzten.
ASV Aichwald: Richter – Kiefer, Jonas Müller (46. Rapp), Raab – Benrachid (60. Bäder), von Benthen (70. Beil), Richter (70. Kiesel), Späth (60. Kiefer), Fabian Müller – Seifried, von Kirchbach.
TSV Baltmannsweiler: Schneider – Maier (81. Schubert), Traub, Roos, Müller – Schleeh (78. Ebner), Fabijan, Ziegele, Deininger (63. Gehrung) – Nick Weber (81. Scheepers) , Ehni (52. Tom Weber).
Schiedsrichter: Lukas Seibold
Zuschauer: 110.
Tore: 1:0 Richter (24.), 2:0 Seifried (37.), 3:0 Richter (43.), 4:0 Seifried (48.), 5:0 Rapp (53.), 6:0 Rapp (80.) 7:0 Beil (88.).
Gelbe Karten: Benrachid, Seifried, Kiefer, Kiesel, Bäder/Fabijan, Roos.
Gelb-Rote-Karte:-/Trainer Uwe Dannenmann.
Beste Spieler: Rapp, Seifried/Fabijan, Weber.