Alexandra Popp spielte bei der WM 2019 in der deutschen Frauennationalmannschaft. (Archivbild) Foto: AFP/PASCAL GUYOT

Alexandra Popp, Stürmerin beim VfL Wolfsburg, macht sich Gedanken über einen Termin für die Frauen-EM. Dabei kam ihr eine ungewöhnliche Idee.

Wolfsburg - Noch steht die Neuterminierung der Frauenfußball-EM 2021 im Zuge der Coronakrise aus, doch Alexandra Popp (29) hätte da eine Idee. „Mein erster Gedanke war: Lasst doch die EM im gleichen Land mit der Männer-EM stattfinden, um ein Riesending daraus zu machen“, sagte die Kapitänin des Fußball-Nationalteams dem SID.

Die Stürmerin vom Serienmeister VfL Wolfsburg gibt allerdings zu, dass ein solches Co-Turnier bei der kommenden paneuropäischen Endrunde der Männer „natürlich schwierig“ umzusetzen sei. Doch generell glaubt sie, dass ein gemeinsames Großevent dem Frauenfußball nützen könnte: „Man könnte viel Fanszenerie mitnehmen, viel Emotionen und Aufmerksamkeit.“

Termin für Frauen-EM steht noch aus

Solch ein Konzept wäre für Popp „zumindest mal einen Versuch wert, ich stelle mir das ganz cool vor. Das wäre eine Welle, auf der wir mit dem Frauenfußball mitschwimmen und einen Riesenmehrwert mitnehmen könnte.“

Wegen der Coronavirus-Pandemie hat die UEFA die Männer-EM um ein Jahr in den Sommer 2021 verschoben und einen neuen Termin für die Frauen-EM in England angekündigt. Es zeichnet sich ab, dass das Turnier ebenfalls ein Jahr später stattfinden wird.

Die 107-malige Nationalspielerin kann in der Verzögerung auch Positives für den Rekordeuropameister sehen: „Es kann in dem Sinne ein Vorteil sein, dass wir eine wesentlich längere Zeitspanne haben, um uns zu entwickeln und festigen. Gerade die jüngeren Spielerinnen können mehr Erfahrung sammeln.“ Die Olympia-Qualifikation hatte das DFB-Team durch das Viertelfinal-Aus bei der WM 2019 verpasst.

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