Vier Siege in vier Partien für Luka Bozic (li.) und die A-Junioren der SV Böblingen: Einer davon gelang gegen Akif Adamcil (re.) und den TSV Dagersheim II. Foto: Eibner/Tobias Baur

Bei der Hallen-Gala im Sindelfinger Glaspalast sorgten die A-Junioren-Fußballer der SV Böblingen mit einer makellosen Bilanz für Furore. Neben den Nachwuchskickern qualifizierte sich ein weiterer Kreisverein für die morgige Endrunde.

Die A-Junioren-Fußballer der SV Böblingen haben bei der Sindelfinger Hallen-Gala das Endturnier erreicht. In Gruppe D des Hauptturniers bezwangen sie den TSV Musberg II zunächst mit 3:1. Im zweiten Spiel trafen die Talente auf den TSV Dagersheim II, der zuvor Landesligist FC 07 Albstadt mit 1:5 unterlegen war. Auch hier lautete das Ergebnis 3:1 für die Oberliga-Youngsters aus der Kreisstadt. Beim 3:0 gegen Oberligist Calcio Leinfelden-Echterdingen zeigte die U19 keinerlei Respekt und stand somit bereits in der Endrunde. Das 4:1 gegen den FC 07 Albstadt war dann der Zuckerguss auf der Torte. Macht eine Maximalausbeute von zwölf Punkten bei 13:3 Toren. „Die Jungs haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Wir sind in einen Flow gekommen und hatten gegen Calcio den nötigen Willen und auch das Spielglück“, erzählte Aktiven-Coach Thomas Siegmund, der A-Jugend-Trainer Daniel Fredel vertrat. Leinfelden-Echterdingen versemmelte in der angesprochenen Partie nämlich einen Zehnmeter zur möglichen Führung.

 

Der TSV Dagersheim II siegte in seiner dritten Partie gegen den TSV Musberg II mit 3:2 nach 0:2-Rückstand. Nach dem 1:2 gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen war jedoch Schluss. „Wir haben uns nicht so viel ausgerechnet, aber gut dagegengehalten. Uns gelang ein Achtungserfolg, gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Da wollten wir unbedingt gewinnen“, freute sich Coach Florian Hatzl.

Die SpVgg Aidlingen trennte sich in der Gruppe E vom TSV Musberg 1:1 und kassierte dann gegen Türkspor Neckarsulm eine herbe 0:5-Schlappe. Durch das 3:0 gegen die U19 des TSV Oberensingen waren die Kicker vom Vogelherdle wieder im Geschäft, doch im Abschlussspiel gegen die A-Junioren der SG Sonnenhof Großaspach gab es nichts zu erben – 1:4. „Wir hatten die Chance aufs Weiterkommen. Als es 1:1 stand, wollten wir das Remis so lange wie möglich halten und dann zwei Minuten vor Schluss einen weiteren Feldspieler für den Torwart auf den Platz schicken“, gab SpVgg-Trainer Tobi Lindner Einblick in seine Gedankenspiele. Doch nach dem Rückstand war der Ofen aus. „Wir waren in einer richtig starken Gruppe, das waren schon dicke Brocken als Gegner.“

Der für Oberligist SSV Reutlingen eingesprungene Türk SV Herrenberg hat an diesem Wochenende ein Mammutprogramm zu bewältigen. Am Freitagabend qualifizierte sich ein Team in Jettingen für die heutige Zwischenrunde (zog das Team aber danach zurück), der ersten Mannschaft gelang das beim Budenzauber in Nagold für die dortige Zwischenrunde am Sonntag. Für Spielertrainer Samet Durak, der in Jettingen selbst am Ball war, kein Anlass, dass es seine Jungs in Sindelfingen schleifen lassen. In der Gruppe F legten die Gäustädter gegen den SV Westerheim mit einem 2:0 los, danach wurden die A-Junioren des TuS Ergenzingen mit 3:2 in die Schranken gewiesen. Nur gegen Verbandsliga-Schlusslicht VfL Pfullingen gab es beim 0:1 keine Punkte. Die Türe zur Endrunde stand gegen die SG Aufheim/Holzschwang offen, und der Türk SV ging gegen den bereits ausgeschiedenen Gegner mit einem 1:0 auch durch, was den Gruppensieg bedeutete. „Dafür, dass wir gestern Abend sechs Spiele im 40-Minuten-Takt bis 22 Uhr in Nagold hatten, war das eine ordentliche Vorstellung im Glaspalast. Gegen Pfullingen wäre mehr drin gewesen“, sagte Durak, der nach dem Weiterkommen eine Telefonkonferenz einberufen hat, um die knapp 20 Kicker für Sonntag zu verteilen. „Zehn brauchen wir für die Hallen-Gala, sechs bis sieben fahren nach Nagold.“