Der SV Pattonville kommt zum Gipfeltreffen zum TSV Flacht. Foto: privat

In der Kreisliga A 2 kann am Sonntag (15 Uhr) eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksliga fallen: Der Tabellenführer TSV Flacht erwartet den unmittelbaren Verfolger SV Pattonville zum absoluten Gipfeltreffen.

Leonberg – In der Kreisliga A 2 kann am Sonntag (15 Uhr) eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksliga fallen: Der Tabellenführer TSV Flacht erwartet den unmittelbaren Verfolger SV Pattonville zum absoluten Gipfeltreffen. Rechtzeitig zum Spitzenspiel scheint die Mannschaft von Trainer Thorsten Talmon ihre Form gefunden zu haben: Nach drei Unentschieden in den ersten drei Spielen dieses Jahres gelang vor einer Woche mit dem 4:2 beim SV Perouse der erste Sieg im Jahr 2015 – und das nach einem 0:2-Rückstand nach 25 Minuten. Als ob dies der lang ersehnte Befreiungsschlag gewesen sei, legten die Flachter am Mittwoch beim 9:2 gegen den in der Rückrunde bis dahin stark aufspielenden Tabellendritten TSV Münchingen II nach und sandten ein beeindruckendes Ausrufezeichen in Richtung des Tabellenzweiten. Doch Coach Talmon will den Kantersieg nicht überbewerten – genau so wenig wie die beiden Unentschieden, über die der SV Pattonville in den vergangenen beiden Spielen gegen Perouse und beim TSV Heimerdingen II nicht hinausgekommen war: „Das wird am Sonntag ein ganz anderes Spiel, in dem beide Mannschaften auf Sieg spielen werden“, ist sich Talmon sicher. Nach seiner Ansicht werden Tagesform, ein Quäntchen Glück und der größere Siegeswille entscheidend sein.

Wir gut sich der TSV Münchingen II, der noch immer auf Rang drei liegt, von der 2:9-Klatsche in Flacht erholt hat, wird sich am Sonntag (15 Uhr) im Duell mit dem TSV Korntal zeigen. Der Tabellenvierte TSV Heimerdingen II, der in diesem Jahr zehn von zwölf möglichen Zählern holte und zuletzt dem SV Pattonville beim 2:2 die Stirn bot, kann mit einem Sieg bei der KSG Gerlingen ebenfalls den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

Im Tabellenkeller hat die TSF Ditzingen trotz eines 0:0 bei der KSG Gerlingen die Rote Laterne übernommen, weil das bisherige Schlusslicht FC Gehenbühl bei der SpVgg Weil der Stadt mit 3:2 siegte. Am Sonntag (15 Uhr) können die Ditzinger den letzten Tabellenplatz aber schon wieder verlassen, wenn auch ihnen ein Sieg gegen den Drittletzten SpVgg Weil der Stadt gelingt. Der Vorletzte, FC Gehenbühl, versucht zur gleichen Zeit, gegen den SV Gebersheim weitere Punkte im Kampf um den Klassenverbleib zu sammeln.

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