Beim Turnier in Weil der Stadt spielen die Teams erstmals auf Kunstrasen. Foto: Andreas Gorr

Der Budenzauber geht in Weil der Stadt in die nächste Runde. Nach dem Futsal-Turnier folgt eine Premiere bei der Sportvereinigung. Erstmals richtet die Fußball-Abteilung ein Hallenturnier auf Kunstrasen mit Vollbande aus. Besser gesagt sind es zwei Veranstaltungen. Am Samstag, 25. Januar, beginnt um 9 Uhr der Johannes-Kepler-Junior -Cup für C-Junioren. Am Sonntag folgt, ebenfalls in der Gymnasiumsporthalle, ein Turnier für aktive Mannschaften. Beide sollen keine Eintagsfliege sein.

Weil der Stadt - Der Budenzauber geht in Weil der Stadt in die nächste Runde. Nach dem Futsal-Turnier am vergangenen Wochenende folgt eine Premiere bei der Sportvereinigung. Erstmals richtet die Fußball-Abteilung ein Hallenturnier auf Kunstrasen mit Vollbande aus. Besser gesagt sind es zwei Veranstaltungen. Am kommenden Samstag, 25. Januar, beginnt um 9 Uhr der Johannes-Kepler-Junior -Cup für C-Junioren. Am Sonntag folgt, ebenfalls in der Gymnasiumsporthalle, ein Turnier für aktive Mannschaften. Beide sollen keine Eintagsfliege sein, sondern fest im Turnierkalender verankert werden.

Im Jugendbereich haben die Mannschaften des VfB Stuttgart, FSV Mainz, Stuttgarter Kickers, VfR Aalen, Offenbacher Kickers, SSV Reutlingen und SSV Ulm zugesagt. Lokale Vertreter sind der TSV Eltingen, die SpVgg Weil der Stadt und der VfL Herrenberg. Die Endrunde startet um 13.38 Uhr, das Finale wird um 15.55 Uhr angepfiffen. „Mit diesem Turnier möchten wir unseren C-Junioren, die das zweite Jahr erfolgreich in der Bezirksstaffel spielen und nach dem Abschluss der Vorrunde den zweiten Platz belegen, etwas besonderes bieten“, sagt Michael Rohrbach, Jugendleiter bei der SpVgg Weil der Stadt.

Geplant war die Premiere bereits im vergangenen Jahr. Doch die Vorbereitung habe mehr Zeit in Anspruch genommen als vorgesehen. Also wurde der Termin auf das kommende Wochenende verschoben. Eine Sportagentur liefert den Rasen und die Bande an. Mit der Hilfe einiger fachkundiger Profis werden die Weil der Städter mit anpacken und den Boden auslegen. Wie viel genau der Budenzauber kostet, will Rohrbach, der einige Sponsoren gewinnen konnte, nicht verraten. „Die Angebote der Anbieter liegen zwischen 6000 und 10 000 Euro“, so Rohrbach. Damit sich der Spaß aber auch lohnt, haben die Veranstalter kurzfristig entschlossen, ein Aktiven-Turner dran zu hängen.

Erst im Dezember liefen die Drähte heiß. Weil der Stadts Abteilungsleiter Thomas Kühnle hat die Kollegen im Umkreis mobilisiert. „Eigentlich glaubte ich nicht daran, dass ich so kurzfristig ein Teilnehmerfeld organisieren kann. Doch jetzt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden“, sagt Kühnle, „für die Mannschaften ist es eine gute Gelegenheit, sich vor dem Trainingsbeginn für die Rückrunde fit zu machen, und ein Hallenturnier auf Kunstrasen ist eben einzigartig.“ Insgesamt zehn Teams treten am Sonntag ab 9 Uhr an. In Gruppe 1 spielen die beiden Bezirksligisten aus dem Altkreis, TSV Merklingen und TSV Flacht sowie der TSV Heimsheim, der FC Gärtringen II und die SpVgg Weil der Stadt II. In Gruppe 2 sind die Bezirksligisten SpVgg Renningen, SKV Rutesheim sowie der TSV Malmsheim, die SG Münklingen/Hausen und die SpVgg Weil der Stadt gemeldet. Die Endrunde startet um 13.48 Uhr. Das Spiel um Platz eins ist um 15.55 Uhr geplant.

Die Diskussionen, dass der Weltfußballverband FIFA darauf drängt, die eher technisch orientierte Variante des Hallenfußballs – Futsal – zu etablieren (wir berichteten), verfolgt Thomas Kühnle mit großem Interesse. „Man muss die Entwicklung abwarten, jetzt freuen wir uns erst einmal auf unseren ersten Johannes-Kepler-Cup.“ Ach ja, und wer am Samstag scheut, bei dem derzeit nasskalten Wetter ins Stadion zu gehen, um die Bundesliga-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und dem FSV Mainz anzuschauen, kann vielleicht die gleiche Konstellation in Weil der Stadt verfolgen. Hierfür müssten allerdings die C-Junioren des VfB Stuttgart und die des 1. FSV Mainz tatsächlich auch das Endspiel erreichen. Und das wird bei einem starken Teilnehmerfeld nicht einfach.

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