Im Pokalfinale Außenseiter: der SV Leonberg/Eltingen mit Julian Göckle (Zweiter von rechts) Foto: Andreas Gorr

Der SV Leonberg/Eltingen um Trainer Benjamin Schäffer trifft im Endspiel des Fußball-Bezirkspokals am Donnerstag auf Croatia Bietigheim. Der Gegner hat jüngst den Landesliga-Wiederaufstieg klargemacht.

Zum zweiten Mal in Folge steht der SV Leonberg/Eltingen im Finale des Fußball-Bezirkspokals. Im vergangenen Jahr gelang in Ensingen ein 1:0-Erfolg gegen den FV Löchgau II, diesmal treffen die Gelb-Schwarzen am Donnerstag (17 Uhr) in der Ditzinger Lehmgrube auf den wohl schwerstmöglichen Gegner Croatia Bietigheim. Der letztjährige Landesligaabsteiger hat jüngst den Wiederaufstieg fünf Spieltage vor Saisonende in der Bezirksliga perfekt gemacht. In der Rückrunde hat das Team noch keinen einzigen Zähler abgegeben.

 

Im März verlor Leonberg/Eltingen in der Bezirksliga gegen Croatia mit 0:4

Wie stark Croatia um 20-Tore-Mann Zvonimir Zivic ist, erfuhr der SV Anfang März beim 0:4 nur zu deutlich. Dennoch sieht Trainer Benjamin Schäffer durchaus Chancen für sein Team. „Gegen Löchgau II waren wir letztes Jahr auch hoher Favorit und haben mit Mühe 1:0 gewonnen. Jedes Spiel geht bei 0:0 los, und die Nervosität kann beim Favoriten eine Rolle spielen“, glaubt Schäffer. Zudem wisse seine Mannschaft, wie gut es sich anfühlt, den Pott zu gewinnen. „Wir haben den Anspruch, das Ding zu verteidigen“, sagt Schäffer.

Für den Coach schließt sich am Donnerstag ein Kreis. In seiner ersten kompletten Saison als SV-Trainer führte er das Team 2019 schon einmal ins Pokalfinale gegen Croatia Bietigheim. Bis zur Pause hielt der SV ein 2:2, dann legte Croatia mit zwei schnellen Toren nach der Pause den Grundstein zum 5:2-Erfolg. Revanche-Gelüste hegt Schäffer aber nicht: „Das spielt am Donnerstag keine Rolle mehr. Wir legen den Fokus eher auf unsere Siegesserie im Pokal.“

Das Schäffer-Team will den Titel verteidigen

Dass Croatia sein Team unterschätzt, glaubt Schäffer nicht. „Ihr Trainer kennt unsere Spieler gut, wir kennen sie auch, es dürfte keine großen Überraschungen geben.“ Und er vermutet: „Mit dem Feiern werden sie warten, bis sie auch den zweiten Titel geholt haben.“ Das will der SV verhindern.