Der TSV Wernau aus der Kreisliga A erhofft sich, dem Favoriten und Bezirksligisten VfL Kirchheim im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokals Paroli bieten zu können. Foto: oh

Das Kreisliga-A-Team TSV Wernau trifft im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokals auf den Bezirksligisten VfL Kirchheim – und glaubt trotz Außenseiterrolle an den Einzug ins Finale.

Noch ein Schritt bis zum Finale: Für das Kreisliga-A-Team TSV Wernau wird es am Donnerstag (15 Uhr) im Fußball-Bezirkspokal ernst. Der KLA-Dritte trifft im Halbfinale auf den Bezirksliga-Siebten VfL Kirchheim – und will seine Pokalreise gegen den Favoriten verlängern. Im Endspiel würde der Sieger der zur selben Zeit stattfindenden Partie zwischen den beiden Bezirksliga-Topteams 1. FC Donzdorf und SV Ebersbach warten.

 

Wernaus Spielertrainer Martin Notz: „Wir stehen nicht zu Unrecht im Halbfinale“

„Die 1:3-Niederlage gegen den SC Altbach war zuletzt natürlich ein Dämpfer für uns. Nichtsdestotrotz blicken wir mit großer Vorfreude auf das Pokalspiel. Wir sind der absolute Underdog, da die Kirchheimer über viel individuelle Qualität verfügen“, sagt Wernaus Spielertrainer Martin Notz. Dennoch ist er optimistisch: „Wir stehen nicht zu Unrecht im Halbfinale, können auch kicken – und gerade in den Heimpartien auf dem Kehlenberg eine Wucht entwickeln. Vielleicht reicht es dann an diesem Tag.“ Notz hofft indes, dass die angeschlagenen Akteure rund um Keeper Lukas Tim Zink bis zum Spiel fit werden. „Ansonsten haben wir aber auch einen breiten Kader parat.“

Baltmannsweiler möchte überraschen

Am Donnerstagmittag finden zudem die beiden Halbfinalbegegnungen der Frauen statt. Um 11 Uhr trifft der Bezirksligist 1. FC Donzdorf II auf den Regionenligisten SGM Aufhausen/Nellingen, der bereits in der Saison 2023/2024 im Finale stand, dort aber dem TSV Deizisau mit 0:2 unterlag.

Zwei Stunden später treffen die Bezirksliga-Fußballerinnen des TSV Baltmannsweiler auf den Regionenligisten 1. Göppinger SV, der derzeit Platz acht belegt. Die Baltmannsweilerinnen sind in dieser Partie zwar die Außenseiterinnen, müssen sich aber keineswegs verstecken: Sie spielen bislang eine starke Saison und rangieren ungeschlagen auf Platz eins der Bezirksliga.