Tobias Uhse (Mitte) traf gegen den SV Germania Bietigeim zur zwischenzeitlichen Pattonviller Fühung. Foto: Archiv/Peter Mann

Während die Pattonviller gegen SV Germania Bietigheim ein Unentschieden feiern, ist der Trainer des SV Salamander Kornwestheim trotz hohem Sieg gegen den SV Schwieberdingen unzufrieden.

Es war keine große Sensation, aber der SV Pattonville hat dennoch die kleine Überraschung geschafft: Mit einem couragierten Auftritt trotzte der Tabellenelfte dem Spitzenteam SV Germania Bietigheim ein 1:1-Unentschieden ab. „Unser Matchplan ist fast voll aufgegangen“, freut sich der Trainer Francis Pola.

 

Die Pattonviller standen defensiv geordnet und sorgten offensiv insbesondere mit langen Bällen immer wieder für Nadelstiche. Einer davon sorgte für die 1:0-Führung der Gastgeber: Torhüter Karl Birkeneder fand Philipp Hack, der wiederum Tobias Uhse bediente. Der Angreifer blieb vor dem Tor eiskalt und erzielte die überraschende, aber durchaus verdiente Pattonviller Führung (25. Minute). In der 41. Minute verpasste Philipp Kravchenko nach einer schönen Kombination das 2:0 nur knapp. Zwischenzeitlich hatte Torhüter Birkeneder im Eins-gegen-eins mit Bietigheims Elias Abraha den Ausgleich verhindert.

Dieser fiel dann jedoch in der zweiten Hälfte: Jan Sonntag konnte am Fünfmeterraum den Ball völlig frei mit der Brust aus der Luft annehmen und ins kurze Eck abschließen. Der Ausgleich und die Auswechslung des Mittelfeldspielers Kravchenko schienen die Gastgeber etwas aus dem Konzept gebracht zu haben, sodass der SV Germania Bietigheim auf den Führungstreffer drängte. „Wir haben kurz gebraucht, aber dann waren wir wieder im Spiel“, sagt Pola. Die Pattonviller hielten weiter auf Augenhöhe dagegen, hatten jedoch Glück, dass der an diesem Tag souveräne Schiedsrichter Halil Ibrahim Dagistanli den vermeintlichen Bietigheimer Siegtreffer in der 86. Minute wegen Abseits nicht anerkannte. „Wir haben uns endlich mal belohnt“, sagt der Trainer.

Kommende Woche muss der SVP gegen den Tabellenführer TSV Münchingen eine ähnliche Leistung auf den Platz bringen, um erneut etwas Zählbares mitzunehmen.

SVK-Trainer ärgert sich über sein Team

Das Spiel deutlich gewonnen, und dennoch ist der Trainer nicht zufrieden: Trotz des deutlichen 4:0-Heimsieges gegen den TSV Schwieberdingen ärgerte sich Roberto Raimondo, der Trainer des SV Salamander Kornwestheim, über den Auftritt seiner Mannschaft. „Wir waren nicht so präsent. Es war alles ein bisschen träge“, sagt Raimondo. Immerhin sei man ohne Gegentor geblieben, hebt er hervor.

Tom Schneider hatte die Kornwestheimer kurz vor der Pause in Führung gebracht (40.). In der zweiten Hälfte war das Spiel dann teilweise auf der Kippe. Mitten in der besten Phase der Schwieberdinger erhöhte Schneider auf 2:0 (80.). In den letzten Spielminuten trafen dann noch Danny Schima (89.) und Georgios Kotsinas (90.). „Die Moral der Schwieberdinger war dann gebrochen. Am Ende waren es dann ein, zwei Treffer zu viel“, gibt Raimondo zu.

Kommende Woche tritt der Tabellenfünfte beim AKV B.G. Ludwigsburg an.