Claudio Paterno soll am Sonntag in die Fellbacher Startelf zurückkehren. Foto: Patricia Sigerist

Die Teams der Stadt wollen an die ersten Landesliga-Vorstellungen im neuen Jahr anknüpfen: Der Tabellendritte SV Fellbach tritt am Sonntag beim TSV Schwaikheim an, der TV Oeffingen bereits am Samstag beim TSV Schornbach.

Fellbach - Im Juni 2016 war das nicht anders als im Jahr davor: Die Fußballer des SV Fellbach, zu jener Zeit dauerhaft vom Abstieg bedroht, schlossen die Landesliga-Saison mit 35 Punkten ab. Jetzt, der Unterschied ist ziemlich groß, will der Abteilungsleiter Mathias Fischer „nichts ausschließen“ und meint damit: nicht mal den Aufstieg. Die neu formierte und neu vitalisierte Mannschaft hat in dieser Runde 33 Punkte beisammen. Dafür hat sie 18 Begegnungen benötigt, zwölf stehen noch aus. Die erste Gelegenheit, weitere Zähler hinzuzufügen, hat der Tabellendritte am Sonntag, 16 Uhr, beim viertplatzierten TSV Schwaikheim. Knapp dahinter, diskret in Lauerposition, folgt der Verbund des TV Oeffingen, der seine bemerkenswerte Vorstellungsreihe an diesem Samstag, 14 Uhr, beim TSV Schornbach bestätigen will.

2:0 bei der SpVgg Gröningen-Satteldorf, 2:0 gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall: Der SV Fellbach ist bestens ins neue Fußball-Jahr gestartet. Giuseppe Greco sieht die ihm Anvertrauten nach dem 17. und 18. Spieltag ganz weit vorn in der Tabelle. „Aber diese Tabelle kommt jetzt wieder weg“, sagt der Trainer. Seine Aufgabe ist es, die Balance zu halten. Die Fellbacher Mannschaft hat mit Konzentration und Mut den Aufschwung befördert, Nachlässigkeiten, ein Nachlassen will der 39-Jährige nicht aufkommen lassen. Zumal der Gegner am Sonntag ziemlich gut darin ist, Nachlässigkeiten, ein Nachlassen auszunutzen. „Der TSV Schwaikheim hat das zweikampfstärkste Team der Liga“, findet Giuseppe Greco, der deshalb aufs Neue „einer schwierigen Aufgabe“ entgegenblickt. Zumal er nicht mehr – wie bei den ersten beiden Gelegenheiten in diesem Jahr – auf ein umfängliches Aufgebot setzen kann. Der Trainer muss nun auf Koray Yildiz verzichten, der sich gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall das Kahnbein in der rechten Hand gebrochen hat. Samuel Wehaus darf nach seiner Hinausstellung im jüngsten Heimspiel nicht angreifen. Nikola Jelic, Marcello Vul­cano und Paul Schmid sind verhindert. Schon ist die Personalsituation weniger komfortabel, direkt angespannt ist sie noch nicht – Claudio Paterno und Philipp Röseke, zwei mit nachgewiesener Befähigung für die Landesliga, sollen in die Startelf zurückkehren.

Koray Yildiz kann beim SV Fellbach länger nicht mitspielen

Der abstiegsgefährdete Gegner des TV Oeffingen hat 2019 mit dem 4:0-Heimsieg gegen den TSV Crailsheim stark begonnen, dann aber bei der TSG Öhringen mit 0:3 verloren. „Für so ein wichtiges Spiel war das viel zu wenig“, sagt Marius Jurczyk, der Spielertrainer des TSV Schornbach, vor der Heimpartie an diesem Samstag. Die Gäste des TV Oeffingen haben zuletzt mit einer starken Leistung den davor zehnmal nacheinander siegreichen Tabellenführer TSV Heimerdingen zu Hause mit 3:1 bezwungen. Und im bisherigen Saisonverlauf präsentierte sich die Mannschaft von Haris Krak auf fremden Plätzen eher stärker noch als daheim. „Einen Auswärtskomplex haben wir auf keinen Fall“, sagt Oeffingens Trainer vor der knackigen Aufgabe auf dem Kunstrasenplatz in Schornbach. Nicht mit auflaufen wird dort Mircea Mailat, der mit einem leichten Muskelfaserriss pausiert. SV Fellbach: Gutsche – Njie, Plaste, Weiß, Hörterich, Paterno, Miller, Strohm, Röseke (Dogan), Jaric, Sönmez. TV Oeffingen: Peric – Gorica, Bren, Schaffert, Schick, Velic, Frenkel, Körner, Mutic, Ntiti, Yalman.

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