Ein Küsschen in Ehren: der französische Weltmeister Antoine Griezmann freut sich über einen weiteren Titelgewinn – diesmal mit Atlético Madrid Foto: Getty

Die Fußballer von Atlético Madrid haben den europäischen Supercup gewonnen – woran auch der VfB Stuttgart seinen Anteil hat.

Stuttgart - Die spanische Presse feiert Atlético Madrid. „Die Bestätigung: Atlético geht aufs Ganze“, schreibt die Madrider Sportzeitung „Marca“ nach dem 4:2-Sieg der Mannschaft von Trainer Diego Simeone gegen den Stadtrivalen Real im europäischen Supercup. Auf dem Weg zum ersten Titel der Saison hatte der Europa-League-Sieger auch in Stuttgart Station gemacht. Am sogenannten Tag des Brustrings war Atlético Anfang August in einem Testspiel gegen den VfB aber nicht über ein 1:1 hinausgekommen.

Allerdings fehlte dabei Antoine Griezmann. Nun ist der französische Weltmeister wieder am Ball und sieht sich in seiner Treue zu Atlético bestärkt. „Ich bin geblieben, weil wir hier eine gutes Projekt haben. Ich habe Vertrauen in diesen Club und in den Trainer. Und der Sieg zeigt, dass ich nicht falsch lag“, sagte der Stürmer nach dem Erfolg gegen den Champions-League-Gewinner. Der 27-jährige Griezmann hatte dem spanischen Meister FC Barcelona während der zurückliegenden WM-Endrunde einen Korb gegeben und sich für einen Verbleib in Madrid entschieden.

Real hatte vor der Niederlage im estnischen Tallinn 18 Jahre lang kein Finale mehr verloren. Doch ohne den Trainer Zinedine Zidane und den Superstar Cristiano Ronaldo müssen sich die Königlichen unter dem neuen Coach Julen Lopetegui erst noch finden. Weshalb plötzlich Atlético in Spanien als ein Anwärter auf das Triple gilt – dem Triumph aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions-League-Gewinn. Zumal das Finale der Königsklasse am 1. Juni 2019 im Wanda Metropolitano ausgetragen wird, dem Heimstadion von Atlético. Es ist Simeones große Mission, mit seinem Team dort zu stehen.

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