Bei Bauarbeiten wird im Bereich Eduard-Pfeiffer-Straße in Stuttgart-Nord eine 250 Kilogram schwere Weltkriegsbombe entdeckt. Das Gebiet wird weiträumig abgesperrt.
Während Bauarbeiten in Stuttgart-Nord im Bereich der Eduard-Pfeiffer-Straße ist am Freitagvormittag gegen 10.30 Uhr ein Blindgänger entdeckt worden. Das Gebiet rund um die Baustelle ist abgesperrt, wird evakuiert und der Blindgänger soll entschärft werden, teilt ein Sprecher der Stadt mit.
Es handele sich laut Feuerwehr um eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe. Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. „Da es sich um einen Langzeitzünder handelt, ist eine schnellstmögliche Entschärfung erforderlich“, vermeldet die Feuerwehr.
Notunterkunft eingerichtet
Wie viele Menschen durch die Evakuierung betroffen sind, blieb vorerst unklar. Ein Absperrradius werde gerade eingerichtet. Die Bevölkerung sei nach dem Fund am Morgen gewarnt worden, erklärte der Sprecher der Stadt.
In der Sporthalle des Hölderlin-Gymnasiums in der Hölderlinstraße 28 ist eine Notunterkunft eingerichtet. Der Verkehr wird über die Azenbergstraße umgeleitet, da der Herdweg derzeit wegen einer anderen Baustelle gesperrt ist. Es kommt zu erheblichen Staus und Verkehrschaos.
Auch Buslinie betroffen
Auch die Buslinie 43 wird zwischen den Haltestellen Linden-Museum und Doggenburg umgeleitet.
Die Haltestellen Hölderlinstraße, Relenbergstraße, Ehrenhalde, Schottstraße und Viktor-Köchl-Weg werden laut SSB nicht angefahren.
In Fahrtrichtung Pragsattel können auch die Haltestellen Rosenberg-/Seidenstraße und Linden-Museum nicht bedient werden. Als Ersatz wird die Haltestelle Rosenberg-/Seidenstraße der Linie N2 Richtung Killesberg angefahren. Der Bahnverkehr ist nicht betroffen, da die Gäubahnstrecke derzeit wegen einer Baustelle ohnehin gesperrt ist.