Die Polizei beschlagnahmte bei dem Rentner zahlreiche Gewehre und Pistolen. Foto: dpa

Ein 78-Jähriger aus dem Alb-Donaukreis hat in seiner Wohnung zahlreiche Waffen gehortet. Bei einer Durchsuchung fand die Polizei allerlei Illegales. Die Staatsanwaltschaft leitete die Ermittlungen ein.

Ulm - Nach der Durchsuchung des Waffenarsenals eines 78-Jährigen haben Polizisten am Freitag mehr als 50 Gewehre und Pistolen beschlagnahmt. Sie seien von Beamten der Waffenbehörde gerufen worden, die bei dem Mann im Alb-Donaukreis - den genauen Ort nannte die Polizei zunächst nicht - eine Kontrolle durchgeführt hätten und dabei auf Unstimmigkeiten gestoßen seien.

Während der von der Staatsanwaltschaft Ulm angeordneten Durchsuchung fanden Polizisten laut Mitteilung „scharfe Munition und Waffen, deren Besitz nicht erlaubt ist“. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Kriegswaffenkontrollgesetz und Waffengesetz ein.

Einzelheiten wollte die Polizei noch nicht nennen. Zunächst seien weitere Ermittlungen unter Hinzuziehung von Gutachtern erforderlich, hieß es zur Begründung. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen auch Waffen darunter sein, die unbrauchbar gemacht wurden.

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