Ganz so heftig war der Geldregen wohl nicht. Foto: 4910252

Da wunderten sich die Autofahrer: Kurz vor der Schweizer Grenze in Südbaden wehten Geldscheine über die Autobahn. Mittlerweile ist das Geheimnis des Geldregens gelüftet.


Weil am Rhein - Eine recht ungewöhnliche Witterung hat kurz vor Weihnachten auf der Autobahn 98 bei Weil am Rhein zu einer kurzzeitigen Sperrung geführt. Ein Autofahrer meldete einen Geldregen, der in Höhe der Anschlussstelle Eimeldingen (Landkreis Lörrach) niedergehe. Wie die Polizei feststellte, flatterten tatsächlich Geldscheine auf der Fahrbahn herum. Eine solche Wetterlage kann zu Unfällen führen, dachten sich die Beamten, sperrten die Autobahn und sammelten die rund 200 Euro ein. Im Straßengraben fanden sie außerdem eine Geldbörse, doch darin keine weiteren Hinweise auf den Besitzer. Wie das Autobahnpolizeirevier Weil am Rhein jetzt mitteilt, hat sich der Besitzer inzwischen aber gefunden. Für alle Hobbymeteorologen: Kein Azorenhoch und auch keine polare Meeresluft verursachte den plötzlichen Geldregen, sondern schlicht Vergesslichkeit. Ein Taxifahrer hatte seinen Geldbeutel auf dem Autodach abgelegt und war dann los gefahren. Ihm wurde das Geld mittlerweile ausgehändigt.

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