Charlene Wittstock und ihr Fürst Albert II. von Monaco. Foto: epa

Charlene Wittstock freut sich auf die Hochzeit mit Fürst Albert und will viele Kinder.

Monaco - Am 1. und 2. Juli heiraten Fürst Albert II. von Monaco und Charlene Wittstock. Im siebenminütigen Interview mit unserer Zeitung erzählen beide, was sie aneinander besonders mögen. Von Nervosität und Stress keine Spur: Obwohl die Vorbereitungen für die Traumhochzeit auf Hochtouren laufen, herrscht im Fürstenpalast von Monaco ein gelassenes Klima. Es ist unübersehbar: Albert und Charlene sind ein glückliches Paar, das sich immer wieder verliebte Blicke zuwirft.

Frau Wittstock, fühlen Sie sich manchmal wie in einem Märchen?
Charlene: Na ja, Kindern mag es vielleicht so vorkommen wie ein Märchen. Aber was mich selbst betrifft: Nein, ich lebe nicht in einem Märchen, sondern mitten in der Wirklichkeit. Wir werden heiraten wie andere Paare auch und eine gemeinsame Zukunft haben.

Haben Sie nicht Angst vor einem Leben in einem goldenen Käfig?
Charlene: Nein, überhaupt nicht. Das Protokoll ist absolut notwendig, und auch das Repräsentieren empfinde ich keineswegs als Last...
Albert: ...außerdem ist unser Protokoll nicht gerade dafür bekannt, besonders streng zu sein. Es herrscht eine Leichtigkeit, die wir bewahren wollen.

"Königliche Hoheit heiratet eine Bürgerliche" - das ist momentan sehr populär. Ist es auch eine Art Lebensversicherung für Monarchien?
Albert: Offengestanden mag ich das Wort "Bürgerliche" überhaupt nicht, ich habe mich damit nie wohlgefühlt. . .
Charlene: (augenzwinkernd)...und schließlich bin ich eine Olympionikin...
Albert: Ich finde, dass es überhaupt nichts Ungewöhnliches ist, wenn zwei Menschen - egal, welchen Hintergrund sie haben - zusammenkommen wollen.

Sie haben beide deutsche Wurzeln - welche Gefühle hegen Sie gegenüber Deutschland und den Deutschen?
Albert: Ich bin stolz auf mein deutsches Erbe, das mütterlicherseits etwas stärker ausgeprägt ist. In Deutschland fühle ich mich jedes Mal willkommen und akzeptiert.

Eure Durchlaucht, verraten Sie unseren Lesern doch bitte, was Sie an Ihrer künftigen Ehefrau besonders lieben.
Albert: Sie ist eine sehr großzügige und geduldige Person, die es versteht, auf Menschen zuzugehen.

Und was lieben Sie am Fürsten?
(Albert presst bei ihrer Antwort die Augen zusammen und hält sich mit den Zeigefingern die Ohren zu.)
Charlene: Er ist ebenfalls sehr großzügig und charmant. Albert ist der wundervollste Mensch, den ich meinem Leben getroffen habe. Er ist liebevoll und treu - treu zu seinen Freunden, zu seinem Land und seinem Volk. Das kann keiner übertreffen.

Frau Wittstock, wie haben Sie die Herzen der Monegassen erobert?
Charlene: Ich fange jetzt an, die Menschen im Fürstentum richtig kennenzulernen. Das gelingt mir viel besser als noch in den ersten Jahren. Seitdem fühle ich mich wie in einer großen Familie. Aber Südafrika ist und bleibt ein Teil von mir.

Wie werden Sie mit den Monegassen Hochzeit feiern?
Albert: Es wird ein großes Familienfest werden, die ganze Stadt soll mit uns feiern.

Nach der Hochzeit erwartet das Fürstentum von Ihnen einen Thronfolger. Wie viele Kinder wollen Sie haben?
Charlene: Viele! Ich liebe Kinder. Aber: So weit sind wir im Moment noch nicht, lassen Sie uns erst einmal heiraten!
Albert: Ich weiß nicht, ob's gleich nach der Hochzeit sein muss, aber der Nachwuchs wird kommen.

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