Schlagerstar Kerstin Ott lässt für PETA die Hüllen fallen. Foto: Marc Rehbeck für PETA

Schlagersängerin Kerstin Ott verzichtet auf tierische Produkte und engagiert sich nun auch öffentlich gegen Tierleid. Für eine PETA-Kampagne ließ sie die Hüllen fallen.

Schlagerstar Kerstin Ott (41) kämpft zusammen mit der Tierrechtsorganisation PETA gegen Tierleid. Die Sängerin ist das Gesicht einer neuen Werbekampagne. Auf einem Motiv ist Ott dabei mit nacktem Rücken zu sehen, der eingeteilt ist in die "gleichen Teile" wie das Fleisch von Tieren. Auf einem weiteren Bild zeigt sie sich mit einem blutigen Ferkel auf ihrem Teller. Einer PETA-Mitteilung zufolge will die 41-Jährige mit der Kampagne Menschen dazu ermutigen, sich pflanzlich zu ernähren.

Kerstin Ott lebt seit mehreren Monaten vegan

Kerstin Ott selbst verzichtet auf tierische Produkte, nachdem sie zuvor "schon lange vegetarisch" war, wie sie auf Instagram verrät. "Ich lebe vegan, diese Entscheidung fiel durch verschiedene Ereignisse", wird die Künstlerin zudem von PETA zitiert. "Ich konnte diese Trucks mit lebendigen Tieren auf den Autobahnen, die von A nach B gefahren werden, schon lange nicht mehr ertragen. Videos und Beiträge von PETA haben mein Vorhaben unterstrichen und mein Bewusstsein wachgerüttelt."

Tierleid hinzunehmen "für einen Grillabend oder Cornflakes zum Frühstück" sei für sie "absolut nicht richtig und schmerzt meinem Herzen", fügte die Sängerin hinzu. Sie habe es lange selber gemacht, weil sie nicht aufgeklärt gewesen sei und sich keine Gedanken darüber gemacht habe. "Wir müssen alle zusammen den Menschen zeigen, was sie da eigentlich unterstützen. Außerdem ist ein Leben ohne tierische Produkte viel gesunder und wir helfen damit dem Klima", so Ott weiter. Mit dem Satz "Das Lachen ist mir vergangen", der auf einem der Motive der Kampagne zu lesen ist, unterstreicht Kerstin Ott, die durch den Hit "Die immer lacht" bekannt wurde, ihr Anliegen. In einem Video von PETA erklärt Kerstin Ott zudem, dass sie nun bereits seit acht Monaten vegan lebe. "Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte."