Bei der weltweiten Aktion an diesem Samstagabend setzen auch im Rems-Murr-Kreis einige Städte ihre Sehenswürdigkeiten ins Dunkle.
Licht aus, Spot an! Ältere Zeitgenossen kennen noch den Ausruf des Moderators Ilja Richter in der zumeist am frühen Samstagabend ausgestrahlten ZDF-Musikshow „Disco“.
An diesem Samstagabend heißt vielerorts die Antwort allerdings: kein Spot an! Denn die Umweltstiftung WWF Deutschland des World Wide Fund For Nature initiiert erneut die Aktion „Earth Hour“. Mit dabei sind auch Städte im Rems-Murr-Kreis.
Weltweite Aktion geht ins 20. Jahr
Im Jahr 2007 wurde diese weltweite Umweltaktion ins Leben gerufen. Millionen Menschen schalten daheim jeweils zur Ortszeit um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Doch auch sonst aus touristischen oder Werbegründen beleuchtete Wahrzeichen bleiben für 60 Minuten dunkel. Dazu gehörten zumindest in den letzten Jahren etwa das Kolosseum in Rom, der Pariser Eiffelturm, das Empire State Building in New York oder in Deutschland der Kölner Dom.
Ähnlich attraktive Bauwerke gibt es im Rems-Murr-Kreis zwar nicht. Doch auch hier werden an einigen öffentlichen Einrichtungen die Außenbeleuchtungen für eine Stunde heruntergefahren, die Spots ausgeschaltet oder Details der Gebäude aus dem Lichtkegel genommen.
In Waiblingen gibt es davon allerdings gar nicht mehr so viele, da die Kreishauptstadt nach eigenen Angaben bereits seit einigen Jahren dazu übergegangen ist, die Außenbeleuchtungen ihrer Gebäude für den Umweltschutz und um Energie zu sparen dauerhaft ausgeschaltet zu lassen – „bis auf einzelne Ausnahmen“, wie es heißt.
Rathaus-Carrée bleibt dunkel
Als weitere Stadt im Rems-Murr-Kreis auf der offiziellen „Earth-Hour“-Teilnehmerliste steht Fellbach. Nach Angaben der Verwaltung wird in der Kommune am Fuße des Kappelbergs am Samstagabend unter anderem die Eckbeleuchtung im Rathaus-Carrée an der Hinteren Straße für eine Stunde ausgeschaltet.
Gleiches gilt für die sogenannte Akzentbeleuchtung am Guntram-Palm-Platz vor der Schwabenlandhalle. „Wir bedanken uns für die alljährliche Unterstützung der Stadtwerke Fellbach und der Fellbacher Event & Location & GmbH (Feel) sowie allen anderer Fellbacher Teilnehmer“ erklärt Hanna Schmidt, Projektleiterin für Klimaschutz bei der Stadtverwaltung.