Wer den Bezahldienst ein Jahr lang nicht nutzt, soll zukünftig von dem Unternehmen mit einer Geldstrafe belegt werden. (Symbolbild) Foto: AP/Jeff Chiu

PayPal gehört zu den beliebtesten Zahlungsmethoden im Internet. Für inaktive Accounts fallen allerdings bald Strafgebühren an – deutsche Nutzer können allerdings erst einmal aufatmen.

Stuttgart - Wenn es ums Bezahlen im Internet geht, ist PayPal mittlerweile eine feste Größe. Laut Statista fanden alleine im zweiten Quartal diesen Jahres 3,74 Milliarden Transaktionen statt. Um PayPal zu nutzen, müssen Kunden zudem keine Gebühr bezahlen – zumindest bisher.

Ab dem 16. Dezember sollen Nutzer, die ein Jahr lang inaktiv waren, mit einer Strafgebühr von zwölf Euro belegt werden, wie MoneySavingExpert berichtet. Ein Nutzer gilt dann als inaktiv, wenn er innerhalb eines Jahres weder Geld erhalten, noch versendet, oder sich nicht in seinen Account eingeloggt hat. Wer sich also kurz vor Ablauf der zwölf Monate wieder anmeldet, umgeht die Strafzahlung.

Deutsche Nutzer können aufatmen

Diese soll nur vom bestehenden PayPal-Guthaben abgezogen werden, auch wenn Kredit- oder EC-Karte hinterlegt sind. Wenn sich zum Abbuchungszeitpunkt weniger als zwölf Euro auf dem Konto befinden, wird nur der vorhandene Betrag abgebucht.

Deutsche Nutzer, die ihren Account so gut wie nie benutzen, können allerdings aufatmen. Auf Nachfrage des Standards gab PayPal bekannt, dass Österreich und auch Deutschland (noch) nicht von der Inaktivitätsgebühr betroffen sind.

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