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Rampen, Aufzüge, bessere Beleuchtung und elektronische Fahrgastinformation - die Bahn-Passagiere im Südwesten können mit kundenfreundlicheren Bahnhöfen rechnen.

Stuttgart - Rampen, Aufzüge, bessere Beleuchtung und elektronische Fahrgastinformation - die Bahn-Passagiere im Südwesten können mit kundenfreundlicheren Bahnhöfen rechnen. Denn die Deutsche Bahn AG investiert in den nächsten drei Jahren rund 35 Millionen Euro in fast 360 Bahnhöfe. Die Mittel kommen aus den beiden Konjunkturprogrammen des Bundes und sollen unabhängig davon geplante Investitionen ergänzen. Wie der Leiter des Regionalbereichs Südwest, Sven Hantel, am Freitag in Stuttgart weiter bekanntgab, entfallen allein mehr als 13 Millionen Euro auf barrierefreie Zugänge an zehn Bahnhöfen. Die Erneuerung von Bahnsteigen an mehr als 30 Standorten schlägt mit 7,2 Millionen Euro zu Buche. Baubeginn ist im Sommer.

An insgesamt 342 kleinen und mittleren Stationen will die Bahn für knapp fünf Millionen Euro sogenannte Dynamische Schriftanzeiger einrichten: Mittels einer Laufschrift wird der Bahnkunde auf diesen Anzeigetafeln über mögliche Abweichungen vom Fahrplan unterrichtet. Zusätzlich werden Informationen auch über Lautsprecher bekanntgegeben. Langfristiges Ziel sei es, an allen der fast 700 Stationen im Land elektronische Anzeigen anzubringen.

Ferner sollen in Konstanz, Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis), Schorndorf und Fellbach (beide Rems-Murr-Kreis) Dächer gedämmt, Fenster ausgetauscht und veraltete Heizungen und Lüftungsanlagen modernisiert werden, um Energiekosten zu sparen.

Bundesweit stehen der Deutschen Bahn aus den Konjunkturpaketen des Bundes 1,3 Milliarden Euro für Baumaßnahmen zur Verfügung. Insgesamt 300 Millionen sind bundesweit für die Modernisierung von Bahnhöfen vorgesehen.

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