„Playboy“-Gründer Hugh Hefner hat sein Anwesen in Los Angeles verkauft Foto: AFP

Der betagte „Playboy-Gründer“ Hugh Heffner hat die legendäre „Playboy Mansion“ an seinen Nachbarn verkauft. Doch der 90-jährige Hefner darf dort bis zu seinem Lebensende wohnen bleiben.

Los Angeles - „Playboy“-Gründer Hugh Hefner hat sein berühmt-berüchtigtes Anwesen in Los Angeles an einen reichen Nachbarn verkauft. Der Unternehmer Daren Metropoulos teilte am Dienstag mit, der Vertrag für den 100-Millionen-Dollar-Kauf der Villa sei abgeschlossen worden. Der 33-jährige Chef einer Investmentfirma wird demnächst jedoch nicht selbst einziehen. Dem Vertrag zufolge darf der 90-jährige Hefner dort bis zu seinem Lebensende wohnen bleiben.

Später plant Metropoulos, das Grundstück mit seinem eigenen zu verbinden. Als die Häuser in den 1920er Jahren gebaut wurden, waren sie auf einem Grundstück.

Schauplatz vieler Partys

Hefners Villa war Schauplatz vieler Partys mit Prominenten, es gibt unzählige Geschichten sexueller Ausschweifungen. Das Haus wurde 1927 gebaut. Playboy Enterprises kaufte es 1971 für 1,05 Millionen Dollar. Die Villa steht auf einem mehr als 20 000 Quadratmeter großen Grundstück. Sie hat 29 Zimmer, ein Haustheater, einen Weinkeller und einen Fitnessraum. Darüber hinaus gibt es Tennisplatz, Schwimmbad und ein Gästehaus mit vier Schlafzimmern.

Das Anwesen war ursprünglich zu einem Preis von 200 Millionen Dollar (177 Millionen Euro) gelistet gewesen. Örtliche Immobilienmakler meinten jedoch, dies sei deutlich überhöht. Ein Grundstück in der Nähe wurde im vergangenen Jahr für 59 Millionen Dollar verkauft. Im Jahr 2009 hatte Metropoulos sein derzeitiges Haus, das neben Hefners Anwesen liegt, für 18 Millionen Dollar erworben.

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