Der Altlandrat Johannes Fuchs will sein Amt als DRK-Präsident abgeben. Foto: Gottfried Stoppel/Archiv

Johannes Fuchs will das Präsidentenamt im Kreisverband des Roten Kreuzes an Richard Sigel übergeben – und damit auch das Projekt „DRK 2020“.

Oppenweiler - Seit 39 Jahren ist Johannes Fuchs beim Roten Kreuz aktiv, lange Jahre ist er der Vorsitzende des Kreisverbandes gewesen, der sich seit einer Strukturreform im Jahr 2014 Präsident nennen darf. Nun, bei der Kreisversammlung des DRK in Oppenweiler, hat der frühere Landrat seinen Rückzug aus dem Präsidentenamt bekannt gegeben. Sein Nachfolger im Ehrenamt soll im kommenden Jahr sein beruflicher Nachfolger werden. Richard Sigel hat das bestätigt und dabei die enge Verbundenheit zwischen dem Landkreis und den Lebensrettern betont.

Geschäftsstelle soll neu gebaut werden

Den Rück- und Ausblick bei der Kreisversammlung indes hielt noch einmal der amtierende Präsident. Darin stellte Johannes Fuchs unter anderem das Projekt „DRK 2020“ vor, dessen zentraler Inhalt ein Neubau der Kreisgeschäftsstelle in Waiblingen ist. Der bisherige Standort in der Henri-Dunant-Straße sei zu klein und entspreche nicht mehr den aktuellen Ansprüchen. Weil das DRK gut gewirtschaftet habe – der aktuelle Jahresüberschuss beträgt rund zwei Millionen Euro –, erscheine ein Neubau möglich, ohne die Ortsvereine finanziell beteiligen zu müssen. Angestrebt werde ein Gebäude, das weiterhin alle Bereiche unter einem Dach vereine: die Leitstelle, die Verwaltung und die Rettungswache. Man sei diesbezüglich in Gesprächen mit der Stadt- und der Kreisverwaltung.

Außer seiner eigenen gab Fuchs noch eine weitere Personalie bekannt: Das „DRK-Eigengewächs“ Marco Flittner soll der Nachfolger des Rettungsdienstleiters Thomas Behringer werden.

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