Muss man einen Monat auf den Führerschein und das Auto verzichten, dann gerne im Februar – schließlich hat der Monat die wenigsten Tage. (Symbolfoto) Foto: dpa

Nach dem Feierabendbier noch hinters Steuer gesetzt, die Ampel war schon rot, zu schnell gefahren: ein einmonatiges Fahrverbot kann schnell die Folge sein. Beliebter Monat für den „Lappenverzicht“ ist der Februar.

Schweinfurt - Die Polizeiinspektion im unterfränkischen Schweinfurt sieht sich seit Monatsbeginn mit einem ungewöhnlichen Ansturm konfrontiert. Dutzende Autofahrer, die wegen eines Verkehrsdelikts zu einem einmonatigen Fahrverbot verurteilt wurden, stehen plötzlich Schlange, um ihren Führerschein abgeben zu können.

Des Rätsels Lösung: Weil der Februar mit 28 Tagen der mit Abstand kürzeste Monat des Jahres ist, ist er auch der beliebteste „Führerscheinabgabemonat“, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. So hätten sich allein in den ersten beiden Tagen des Februars bereits mehr als 20 Verkehrssünder gemeldet. Die Beamten erwarten, dass in den kommenden Tagen noch viele die Gunst des Monats nutzen werden.

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