Bei dem Unfall auf der B14 wurden zwei Männer, 31 und 36 Jahre alt, schwerverletzt. Foto: KS-Images.de / Andreas Rometsch

Bei einer mutmaßlichen Geisterfahrt mit anschließendem Frontalunfall wurden zwei Personen auf der B14 schwer verletzt.

Bei einem Frontalzusammenstoß von zwei Fahrzeugen nach einer mutmaßlichen Geisterfahrt auf der Bundesstraße 14 sind in der Nacht zum Samstag zwei Personen schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte, ereignete sich der Unfall zwischen den Anschlussstellen Schattenring und Stuttgart-Universität.

 

Beide Fahrer wurden nach der Erstversorgung durch den Notarzt vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Bundesstraße 14 musste während der Unfallaufnahme bis 7.30 Uhr in stadtauswärtige Fahrtrichtung gesperrt werden.

Der 36-Jährige wurde aufgrund der Kollision in seinem Pkw eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Foto: KS-Images.de / Andreas Rometsch

Mutmaßliche Geisterfahrt auf der B 14

Der 31-jährige Fahrer einer Mercedes-E-Klasse fuhr gegen 22.55 Uhr auf der Bundesstraße 14 zwischen den Anschlussstellen Schattenring und Stuttgart-Universität auf der stadtauswärtigen Richtungsfahrbahn mutmaßlich entgegengesetzt der vorgegebenen Fahrtrichtung. Anschließend kam es auf der mittleren Fahrspur zu einem Frontalzusammenstoß zwischen dem 31-Jährigen und einem 36 Jahre alten Fahrer einer Mercedes-C-Klasse, der in Richtung Johannesgrabentunnel unterwegs war.

Mutmaßlicher Geisterfahrer stand offenbar unter Drogeneinfluss

Der 36-Jährige wurde aufgrund der Kollision in seinem Pkw eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sowohl beim 31-Jährigen, der mutmaßlich zum Unfallzeitpunkt unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, als auch beim 36-jährigen Unfallgegner wurde eine Blutentnahme zur Bestimmung der Fahrtüchtigkeit durchgeführt. Ferner wurde der Führerschein des mutmaßlichen Unfallverursachers beschlagnahmt.

Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Aufgrund der Straßensperrungen kam zu keinen nennenswerten Behinderungen.

Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Stuttgart unter der Rufnummer +49711 8990-4100 zu melden.