Kommt auf die Pommes noch was drauf? – diese Frage stellt sich beim Frittenwerk nicht. Beim kanadischen Nationalgericht Poutine gibt es zu den Kartoffelspalten diverse Soßen und Toppings. Foto: Frittenwerk

Pommes-Freunde haben in Stuttgart bald einen neuen Anlaufpunkt. Die Düsseldorfer Kette Frittenwerk eröffnet bald ihre erste Filiale in der Kesselstadt.

Stuttgart - Achtung, heiß und fettig: Die Pommes-Spezialisten von Frittenwerk eröffnen im Juni in Stuttgart ihre erste Filiale in Baden-Württemberg. Die Düsseldorfer sind nach eigenen Angaben mehr als eine gewöhnliche Pommesbude und wollen künftig den Food-Court des Milaneo mit einer waschechten „Sauerei“ füllen.

So lautet die deutsche Übersetzung für das kanadische Nationalgericht Poutine, das aus den frittierten Kartoffelstücken, Bratensoße und Käsestücken (Cheese curds) besteht. Poutine ist das Herzstück der Frittenwerk-Speisekarte, auf der es neben der klassischen Variante noch andere selbstgemachte Soßen und Toppings zu den Pommes Frites geben soll.

Frittenwerk ist ein Familienbetrieb mit insgesamt sieben Filialen an sechs Standorten: in Düsseldorf, Köln, Aachen, Essen, Frankfurt und nun Stuttgart. Laut Pressemitteilung war einer der Gründe für eine Filiale in Baden-Württembergs Landeshauptstadt, dass hier Angehörige und Freunde der Gründerfamilie Bilk wohnen: „Der Schritt aus NRW nach Stuttgart ist nicht nur durch den tollen Standort bedingt, sondern in erster Linie eine Herzensangelegenheit“, heißt es in dem Schreiben.

Unfreiwillig komisch ist aus Stuttgarter Sicht das Markenzeichen der Firma, das auch im Ladenlokal im Milaneo künftig zu finden sein wird: eine große lebendige Mooswand.