Kommt ganz selten vor: Die beiden Kreisläufer Kresimir Kozina (li.) und Jacob Bagersted sind mit je fünf Treffern beste Frisch-Auf-Werfer in Wetzlar. Foto: imago/Christian Schrödter

Frisch Auf Göppingen kann den Rückenwind aus der Gala gegen Meister Flensburg nicht nutzen und unterliegt bei der HSG Wetzlar mit 30:31. Hauptgrund: Mangelnde Intensität in der Deckung vor der Pause.

Wetzlar - Am Sonntag hatte Frisch Auf Göppingen den deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt nach einem spielerisch und kämpferischen Galaauftritt mit 28:26 besiegt, am Mittwoch folgte der Rückschlag bei einem Team aus dem Tabellen-Mittelfeld: Bei der HSG Wetzlar setzte es vor 3673 Zuschauern ein 30:31 (12:16). Frisch Auf lag schon 27:31 zurück, konnte am Ende nur noch Ergebniskosmetik betreiben und hatte keine realistische Chance auf einen Punktgewinn. „Mein Team hat gekämpft und an den Sieg geglaubt, aber die Hypothek aus der ersten Halbzeit war einfach zu groß“, sagte Göppingens Trainer Hartmut Mayerhoffer.

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Dass das ersatzgeschwächte Frisch-Auf-Team die außergewöhnliche Energieleistung aus dem Flensburg-Spiel nicht wiederholen konnte, war keine Überraschung. Doch dass die Abwehr so wenig Intensität zeigte wie vor der Pause, das verwunderte doch. „Wir haben keine gute Deckung gestellt und haben viele leicht Tore aus dem Rückraum bekommen“, sagte Mayerhoffer, „außerdem fehlte uns dadurch das Tempospiel und die Tore aus der zweiten Welle. Das wurde nach der Pause besser.“ Die allerletzte Entschlossenheit fehlte allerdings auch im Angriff, was gegen Ende auch an den sehr überschaubaren Wechselmöglichkeiten lag. Die besten Göppinger Werfer waren die beiden Kreisläufer Kresimir Kozina und Jacob Bagersted (je 5), die Rückraumspieler Tim Kneule und Ivan Sliskovic trafen je viermal, Neuzugang Pouya Norouzinezhad dreimal.

Sonntag in Hannover

Für Frisch Auf geht es am Sonntag (16 Uhr) mit dem nächsten Auswärtsspiel bei der TSV Hannover-Burgdorf weiter. Dann folgt am 19. März (19 Uhr) das Heimspiel in der EWS-Arena gegen die MT Melsungen. Soll in diesen beiden Spielern gepunktet werden, muss wieder ein Kraftakt her. Ähnlich wie gegen Flensburg.

Aufstellungen

HSG Wetzlar: Klimpke (1.-46. Minute), Ivanisevic (46.-60.); Feld, Björnsen 9 Tore, Weber, Mirkulovski 2, Torbrügge, Weissgerber, Frend Öfors, Holst 3/2, Waldgenbach, Forsell Schevfert 3, Rubin 7, Lindskog 5, Kristjansson, Cavor 2.

Frisch Auf: Rebmann (1.-19., 46.-60.), Kastelic (19.-46.); Neudeck (ne.), Theilinger 1, Kneule 4, Bagersted 5, Sliskovic 4, Sörensen 1, Schiller 2, Rentschler 3, Hermann 2, Kozina 5, Norouzinezhad 3.

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