In Friedrichshafen soll ein Mann Fahrerflucht begangen haben, nachdem er ein Kind angefahren hatte (Symbolbild). Foto: dpa/Friso Gentsch

Ein 57-Jähriger erfasst ein Kind mit seinem Wagen – und flüchtet dann. Der Junge wurde auf die Motorhaube und dann auf die Fahrbahn geschleudert und überrollt.

Friedrichshafen - Ein Mann soll in Friedrichshafen am Bodensee einen siebenjährigen Jungen überfahren haben und vom Unfallort geflohen sein, ohne sich um das schwer verletzte Kind zu kümmern. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, konnte der Fahrer etwa 20 Minuten später ausfindig gemacht werden, weil er zu Fuß zur Unfallstelle zurückkehrte.

Nach den Worten der Ermittler hatte der Junge vermutlich nicht auf den Verkehr geachtet, als er am Donnerstagabend die Straße überqueren wollte. Er wurde vom Auto des 57-Jährigen erfasst, auf die Motorhaube und dann auf die Fahrbahn geschleudert und überrollt.

Der Fahrer stieg laut Zeugenaussagen zunächst aus, sah das Kind unter dem Wagen liegen und fuhr davon - weil er unter Schock gestanden habe, wie er der Polizei sagte. Ob er den Jungen bei der Flucht ein zweites Mal überfuhr, war noch unklar.

Gegen den Mann wird ermittelt. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein und sein Auto. Das Kind kam in ein Krankenhaus.

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