Wenn Äpfel zu starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, bekommen sie Sonnenbrand in Form von braunen Flecken. Foto: dpa

Die andauernde Hitze dieses Sommers macht den Landwirten ziemlich zu schaffen. Die Apfelbauern am Bodensee haben jedoch einen Schutz für ihre Früchte.

Friedrichshafen - Was gegen Hagel gut ist, hilft auch gegen zu viel Sonne - zumindest bei den Äpfeln ist das so. Nach Wochen in praller Sonne können die schon mal einen Sonnenbrand und damit hässliche braune Flecken bekommen. Rund um den Bodensee ist das aber kein großes Problem. Grund: „Die Hälfte der Apfelbäume steht unter Hagelschutznetzen - das hilft auch gegen Sonnenbrand“, sagte der Geschäftsführer der Obstregion Bodensee e.V., Dietmar Bahler, am Donnerstag.

Doch auch bei Bäumen ohne Netz sei der Sonnenbrand insgesamt kein großes Problem. „Nur sehr wenige Früchte ganz oben sind betroffen.“ Was den Obstbauern viel mehr zu schaffen macht, ist die Trockenheit. Sie hemmt das Wachstum. „Wir bräuchten dringend mal richtigen Regen“, sagte Bahler.

Allerdings ist die Sonne kein riesiges Problem: Äpfel lieben sie normalerweise. Durch sie bekommen die Früchte rote Bäckchen und den Geschmack. Mitte August werden die ersten Äpfel geerntet. Den Anfang macht der „Elstar“.

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