Die Bluttat auf dem Stuttgarter Pragfriedhof beschäftigt die Richter. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Im Prozess um die Bluttat auf dem Pragfriedhof in Stuttgart ist der Angeklagte nach einem Selbstmordversuch wieder vernehmungsfähig. Ein Psychiater gibt Einblicke.

Stuttgart - Der Prozess um die Tötung einer 21-Jährigen auf dem Stuttgarter Pragfriedhof ist am Freitag mit dem Angeklagten fortgesetzt worden. Nach einem Selbstmordversuch mit Medikamenten ist der 30-Jährige wieder verhandlungsfähig. Vergangene Woche hatte die Beweisaufnahme noch ohne ihn stattgefunden, wie das Landgericht mitteilte. Der Koch und Musiker soll die junge Frau im vergangenen September auf dem zentralen Pragfriedhof getötet haben. Er bestreitet die Tat und äußerte sich bisher nicht. Ein Psychiater berichtete, der Mann sehe bei einer Verurteilung keinen Sinn mehr im Leben.

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